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26.11.2019

Public Private Partnership

Die Mitglieder der 5. Konferenz des ICDM in Ruanda

Der Sitzungsraum mit den Flaggen der Länder, aus denen die Mitglieder stammen. (Fotos: Goodwin Ampony/VEM)

Die 5. Konferenz der International Community of Diaconia Management (ICDM) wurde am Montag, den 11. November in Karongi (Ruanda) eröffnet. Die einwöchige Konferenz befasste sich mit dem Themenfeld "Public Private Partnership (PPP) für nachhaltige Entwicklungsziele, Netzwerken für Armutsbekämpfung, Good Governance und die Rolle der Kirchen".

An der offiziellen Eröffnung der Konferenz nahmen Pfarrer Dr. Pascal Bataringaya, Leiter der Presbyter-Kirche in Ruanda (EPR), Prof. Dr. Martin Büscher (Rektor der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel), Pfarrer Matthias Börner (Leiter der Internationalen Diakonie der Vereinten Evangelischen Mission, VEM) sowie Dr. Rainer Schmidt (Direktor des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Ruanda teil.

Dr. Rainer Schmidt, der die Konferenz eröffnete, wies darauf hin, dass der Zweck dieser Konferenz nicht nur wissenschaftlicher Natur sein dürfe, sondern auch die Bedeutung der Vernetzung und sozialen Interaktion, die auch für den DAAD einen hohen Stellenwert haben, in den Mittelpunkt zu rücken sei. Darüber hinaus machte er deutlich, dass Good Goverance als neue Terminologie für die Armutsbekämpfung in allen Formen und auf allen Ebenen wichtig sei.

Auf der Agenda standen unter anderem das Gastgeberland Ruanda mit Themen wie "Position und Erfahrungen der Kirchen in Ruanda zu PPP als Motor der Armutsbekämpfungsstrategie des Landes", "Partnerschaft für nachhaltige Entwicklungsziele mit dem besonderen Fokus auf die Armutsbekämpfung", "ruandische PPP-Politik", "Förderung von Good Governance durch PPP" sowie "Governance und Armutsbekämpfung: die Rolle des Diakoniemanagements". Zu den Referenten der Konferenz gehörten unter anderem Prof. Dr. Elisée Musemakweli, Vize-Kanzler der Evangelischen Universität Ruanda (PUR), Doreen Karake vom Rwanda Development Board (RDB), Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, H. Ygrem Kassa (Berater für nachhaltige Entwicklungsziele bei der Entwicklungsfinanzierung am SDG Center for Africa in Ruanda) und Pfarrer Dr. Jered Kalimba, Bischof der Shyogwe-Diözese der Anglikanischen Kirche in Ruanda und Mitglied des Rates der Vereinten Evangelischen Mission.

Das ICDM ist ein Netzwerk von Alumni des internationalen Master-Studiengangs für Diakoniemanagement (IMADM), das 2015 in Columbus, Sri Lanka gegründet wurde. Das Netzwerk zählt seit dem Start des Studiengangs im Jahr 2011 mittlerweile 39 Mitglieder aus den Mitgliedskirchen und -institutionen der VEM in Afrika, Asien und Deutschland.
Die Jahrestagung wurde zum fünften Mal vom DAAD als Plattform für kontinuierliches Lernen und die weltweite verstärkte Vernetzung von Experten und Expertinnen gefördert.

Zum Abschluss der Konferenz forderte der Rektor der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, Prof. Dr. Martin Büscher, die Alumni auf, die Botschaft von Fürsorge, Gemeinwohl und Fürsprache mit nach Hause zu nehmen. Außerdem forderte er das ICDM auf, die Standards eines multidisziplinären Studiums stets im Blick zu behalten. Abschließend wünschte er allen Teilnehmenden, dass "wir alle ein Segen für die Welt sind."

Die nächste ICDM-Konferenz findet im November 2020 in Manila (Philippinen) statt.

Godwin Ampony, Koordinator Internationale Diakonie

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