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02.10.2018

Rückkehr in die VEM-Gemeinschaft

Feierlicher Empfang für Generalsekretär und Geschäftsführer der VEM.

Eine Aufnahme der Kirche aus dem 19. Jahrhundert ...

... und von heute. Fotos: Timo Pauler / VEM

„Es fühlt sich so an, als wenn die GKE (Gereja Kalimantan Evangelis, Evangelische Kirche Kalimantan) gar kein neues Mitglied der VEM sei, sondern ein sehr altes, das nach über 140 Jahren wieder zurückgekehrt ist“, so Timo Pauler, Geschäftsführer der Vereinten Evangelischen Mission.

Nach der Vollversammlung in Parapat, Indonesien, sind Pfarrer Volker Martin Dally, Generalsekretär der VEM, und Timo Pauler, VEM-Geschäftsführer, noch nach Banjarmasin auf die indonesische Insel Kalimantan gereist, um die neu aufgenommene GKE zu besuchen. Ziel der zweitägigen Reise war es, die Kirche näher kennenzulernen und sich über die zukünftige Gestaltung der Mitgliedschaft in der internationalen Gemeinschaft der VEM auszutauschen.

Volker Martin Dally predigte am vergangenen Sonntag vor rund 600 Gläubigen in der größten Kirche in Banjarmarsin. In seiner Predigt zu 1. Petrus 2 brachte Dally zum Ausdruck, dass die GKE ein weiterer lebendiger Baustein in der Gemeinschaft der Kirchen der VEM sei. Während eines Empfangs am Sonntagabend wurden die beiden Gäste von der Kirchenleitung und weiteren Personen in verantwortungsvollen Funktionen herzlich begrüßt. Die neue Mitgliedschaft wurde mit gutem Essen, Gesprächen und traditionellen Tänzen gefeiert.

Die GKE geht auf die Missionsarbeit durch Missionare der Rheinischen Missionsgesellschaft im frühen 19. Jahrhundert zurück. Nach einem Aufstand im Jahr 1859 mussten die Missionare die Region verlassen. Einige flohen nach Sumatra und setzten dort ihre Arbeit unter dem Volk der Batak fort. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Verantwortung der Missionsarbeit in die Hand der Basler Mission gegeben. Seitdem war der Kontakt zwischen der Rheinischen Missionsgesellschaft und der noch jungen Kirche unterbrochen. Aber vor allem die GKE hatte ihre Wurzeln nicht vergessen. Die GKE in der heutigen Form existiert bereits seit 1935: Sie ist eine reformierte Kirche mit rund 1.250 Gemeinden auf Kalimantan. 1963 wurde bereits die erste Frau ordiniert. In der Kirchenleitung und unter der Pfarrerschaft sind Frauen in der Mehrzahl. In dieser Hinsicht ist die Kirche wohl einzigartig in der Gemeinschaft der VEM.

Bei Besuchen in verschiedenen Gemeinden in der Umgebung von Banjarmarsin, die teilweise noch von Missionaren gegründet wurden, wurde die Geschichte der Kirche immer wieder erzählt und die Bedeutung für das Selbstverständnis der Kirche betont.

„Diese Kirche wird durch ihr historisches Bewusstsein und der deutlich wahrnehmbaren Teilung der Verantwortung zwischen Frauen und Männern, von der Basis bis in die Kirchenleitung, die VEM-Gemeinschaft stärken und bereichern“, sagte Volker Martin Dally. 

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