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13.03.2018

Schulfach Batikkunst

Bild oben: Die Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums überreichen eine Spende an den VEM-Geschäftsführer Timo Pauler. Bild mitte: Erläuterung der Batiktechnik. Bild unten: Die Schülerinnen und Schüler besuchen die indonesische Schule Taruna Tama auf Java im Sommer 2017. (Fotos: VEM)

Zehn Schülerinnen und Schüler des Wuppertaler Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums gehörten zu der Gruppe, die im vergangenen Sommer mit einem Besuch die Partnerschaft mit der indonesischen Schule SMK Taruna Tama der VEM-Mitgliedskirche GKJTU auf Java ins Leben rief.

In einer Andacht im Missionshaus berichteten Amelie Tacke, Roland Härder, Ansgar Utrata, Lea Dally, Joachim Sailer, Luise Dietrich, Johanna Trübel, Luisa Kürten und Dasdin Duman zusammen mit der Schulleiterin Claudia Schweizer-Motte und dem Lehrer Martin Heinrichs von der großen Gastfreundschaft, die ihnen bei den vielen Begegnungen in Indonesien zuteil wurde.

Besonderer Einblick in den javanischen Schulalltag

Beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler vor allem von den großen Unterschieden zum Schulalltag in Deutschland. Sichtbar wurde dies mit der Übergabe einer Schuluniform als Begrüßungsgeschenk an die deutschen Gäste. Aber auch die Schulfächer unterschieden sich von dem deutschen Lehrplan, so standen neben Mathematik, KFZ-Technik, Textilengineering und Business Administration auch traditionelle Tänze, Gamelan-Musik und Batiken auf dem Stundenplan der Taruna Tama Schule. Als Selbstverständlichkeit befand sich der Reinigungsdienst genauso in Schülerhand wie die Schulmensa, die die christlichen und muslimischen Schülerinnen und Schüler mit Essen versorgte. Dabei erlebten die Jugendlichen auch, dass im Gegensatz zum säkularen Deutschland die Religion in dem weltweit größten muslimischen Land eine gesellschaftlich bedeutsamere Rolle spielt.

Verzaubernde Landschaften und große Umweltverschmutzung

Die Schülerfotos zeigten verzaubernde Landschaften und touristische Highlights wie den Borobudur-Tempel, für die die Insel Java bekannt ist. Zugleich wiesen die Schülerinnen und Schüler auf die große Umweltverschmutzung vor allem durch Plastikmüll in dem wirtschaftlich prosperierenden Land hin und forderten ein Umdenken in Sachen Umweltschutz, der auch Deutschland miteinschloss.

Schülerspende

Zum Abschluss der Andacht überreichten die Gymnasiasten eine Spendendose mit 368 Euro zur finanziellen Unterstützung der indonesischen Partnerschule an den Geschäftsführer der VEM, Timo Pauler. Eingenommen wurde das Geld durch den Verkauf von Batiktüchern am Tag der offenen Tür des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums.

Der Gegenbesuch der indonesischen Schülerinnen und Schüler in Wuppertal ist für 2019 geplant.

Dr. Martina Pauly (Foto: VEM)

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