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18.03.2019

Tote und Verletzte nach Sturzfluten in Westpapua

Bild oben: Bislang wurden 73 Tote geborgen. (Fotos: Joyce da Costa)

Bilder Mitte und unten: Tausende Menschen sind obdachlos geworden und werden jetzt in Notunterkünften untergebracht.

Die Katastrophe ereignete sich am vergangenen Samstag in der von Hügeln umgebenen Stadt Sentani nahe Jayapura, der Provinzhauptstadt von Westpapua, Indonesien. Laut einem Behördensprecher lösten sintflutartige Regenfälle heftige Sturzfluten aus, die Häuser und Straßen in Sentani überspülten und Brücken beschädigten. 

Laut Presseberichten sind bislang 73 Menschen ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben wurden bei dem Unglück viele weitere Menschen schwer verletzt. Es wird befürchtet, dass die Opferzahl noch steigen könnte.

Rev. Joyce da Costa, Leiterin der Partnerschaftsabteilung der VEM-Mitgliedskirche GKI-TP in Westpapua, schickte uns folgenden Bericht:

"Die Situation ist in der Tat sehr ernst. Seit Samstag helfen hunderte von Menschen, die bis heute morgen 68 Leichen geborgen haben. Die Opfer wurden nach der Identifizierung beigesetzt. Weitere 30 Schwerverletzte werden zurzeit im Krankenhaus medizinisch versorgt, unzählige Menschen sind leicht verletzt. Viele der Opfer sind in Zelten und öffentlichen Gebäuden untergebracht, derzeit gibt es 4153 Flüchtlinge. Es besteht ein großes Risiko, dass Epidemien ausbrechen. Dr. Raymond Bachongo, kongolesischer Arzt und VEM-Mitarbeiter, hilft derzeit auf der Notfallstation im hiesigen Krankenhaus." 

Aktualisierte Informationen werden auf der Facebook-Seite der VEM veröffentlicht. 

Martina Pauly

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