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06.09.2019

"Unsere Vielfalt ist unsere Stärke"

Aktuelle und ehemalige Süd-Süd- und Süd-Nord-Freiwillige der VEM (Foto: Zakaria Mnkai/VEM).

Vom 23. bis 26. August 2019 führte das Regionalbüro der VEM Afrika einen Zwischenworkshop für aktuelle und ehemalige Süd-Süd- und Süd-Nord-Freiwillige durch. Gastgeberin des Workshops war die Anglikanische Kirche von Ruanda (EAR), genauer gesagt die Cyangugu Diözese. 12 ehemalige und drei aktuelle Freiwillige nahmen an dem Workshop teil, der darauf abzielte, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.

Die vielen Gespräche unter den Freiwilligen zeigten, dass die jungen Menschen während ihres Freiwilligendienstes in den verschiedenen VEM-Mitgliedskirchen viel gelernt hatten. Fiston Ngesera Mumbere von der Evangelischen Kirche in Kamerun (EEC) berichtete beispielsweise wie folgt: "Als ich mein Freiwilligenjahr begann, war ich nicht in der Lage, Bücher zu verfassen, aber mit den Erfahrungen, die ich an der theologischen Hochschule der CBCA in Goma sammeln konnte, habe ich anschließend sechs Bücher geschrieben und veröffentlicht."

Der Workshop hatte auch zum Ziel, den Freiwilligen das Konzept des Jugendnetzwerkes "African Youth United in Mission" (AYUM) näher zu bringen. Es wurden Empfehlungen im Hinblick darauf erarbeitet, wie die Kommunikation verbessert und die jungen Erwachsenen aus den Mitgliedskirchen Teil der VEM werden können. Folgende Empfehlungen wurden dazu verabschiedet:

  • Die Kirchenleitungen sollten ehemalige Freiwillige der VEM für die Leitung eigener Jugendprogramme einsetzen.
  • Die VEM sollte ehemalige Freiwillige bei der Stellenbesetzung und Vergabe von Stipendien für weiterführende Studien berücksichtigen.
  • Alle Freiwilligen werden automatisch zu Mitgliedern des AYUM-Netzwerks.
  • Alle Freiwilligen werden gebeten, bei Abschluss ihrer Dienstverträge Kleinprojekte zur Förderung der Selbständigkeit vorzulegen, und die VEM wird gebeten, diese nach Möglichkeit finanziell zu unterstützen.
  • Die VEM sollte mit den Gastfamilien kontinuierlich in Kontakt stehen, um sicherzustellen, dass die Freiwilligen fürsorglich betreut werden.

Neben den vielen Erfolgsgeschichten tauschten sich die Teilnehmenden auch über ihre Herausforderungen aus. So gaben einige der jungen Erwachsenen an, von ihren Heimatkirchen keine ausreichende Anerkennung erfahren zu haben und bei ihrer Rückkehr nicht gemäß ihren Erfahrungen eingesetzt worden zu sein. Als weiteres Problem wurde die mangelnde Kommunikation und das mangelnde Interesse von Seiten der Heimatkirchen während des einjährigen Aufenthalts in den Gastkirchen und danach genannt.

Zakaria Mnkai (Programmreferent der VEM, Region Afrika)

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