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13.02.2018

Vulkan Mayon in den Philippinen gefährlich aktiv

Bewohner der zahlreichen Notunterkünfte infolge des jüngsten Ausbruchs des Vulkans Mayon in den Philippinen. (Foto: UCCP)

Kaum drei Monate nachdem drei Tropenstürme kurz hintereinander die Regionen Ost-Visayas und Nordwest-Mindanao verwüsteten, traf eine weitere Naturkatastrophe den Süden der Luzon-Region und hier insbesondere die Bicol-Region. Der Vulkan Mayon in der Provinz Albay ist aufgrund seiner natürlich geformten konischen Erscheinung eine beliebte Touristenattraktion. In den vergangenen Tagen war der Vulkan jedoch verstärkt aktiv in Form von Aschewolken bis hin zu pyroklastischen Lavaausflüssen. Nach den letzten Informationen vom 6. Februar 2018 wurden starke Lavaausflüsse beobachtet, die Alarmstufe wurde auf 4 auf einer Skala von 0 – 5 belassen.

Es wird erwartet, dass sich dieser Zustand in den nächsten drei Monaten mit potentiell gefährlichen Ausbrüchen fortsetzt, da die Lavamenge immer wieder auf die Hälfte anschwillt.

Die Bewohner der Sperrzone wurden bereits in Sicherheit gebracht. Betroffen sind die fünf Dörfer Camalig, Daraga, Guino-batan, Malilipot und Santo Domingo; die drei Städte Legazpi, Ligao und Tabaco sowie mehr als 60 Barangays. Zunächst wurden 38 Notunterkünfte errichtet, um mehr als 36.868 Menschen bzw. 9.482 Familien in Sicherheit zu bringen. Mittlerweile hat sich die Zahl der Notunterkünfte fast verdoppelt, da immer mehr Menschen in die Notunterkünfte strömen. Nach den neuesten Berichten des Amtes für öffentliche Sicherheit und Notfallmanagement von Albay sind derzeit rund 20.500 Familien bzw. 84.000 Menschen in 72 Notunterkünften provisorisch untergebracht. Es gibt einen dringenden Bedarf an Lebensmitteln, Trinkwasser, Kleidung und Betten.

Notunterkünfte mit wenig Platz und schlechten Sanitäreinrichtungen

Die sogenannten Quick-Reaction-Teams (QRT) der United Church of Christ in the Philippines (UCCP) besuchten die Notunterkünfte und sahen die Auswirkungen des kontinuierlichen Zustroms geflüchteter Personen. Die Notunterkünfte sind mit maximal 47 Familien pro Raum mehr als überfüllt. Dadurch wird das Leben der betroffenen Menschen noch härter, denn die gesundheitlichen und sanitären Bedingungen sind entsprechend schwierig. Die Gesundheitsbehörden berichten von ungefähr 2.000 Vulkanflüchtlingen, darunter viele Kinder, die bereits unter Atemwegserkrankungen leiden.

Rev. Dan Balucio, Koordinator des QRT-Teams der UCCP sagt, dass die Menschen außerhalb der Sperrzone und erweiterten Gefahrenzone nicht etwa durch Lava oder pyroklastisches Material gefährdet seien, sondern durch Atemwegserkrankungen, verursacht durch die Aschewolke.

Der landwirtschaftliche Schaden wird vom Landwirtschaftsministerium bereits jetzt auf 160 Millionen Pesos geschätzt. Zerstört wurde vor allem der Reis- und Gemüseanbau.

Die Kirche ruft zu Fürbitten für die Schwestern und Brüder in der Provinz Albay auf.

Rannieh Mercado (UCCP)

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