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28.05.2018

Zum 100. Todestag von Ludwig Ingwer Nommensen

Der Gedenkgottesdienst für Ludwig Ingwer Nommensen. (Foto: Homar Distajo/VEM-Asien)

Die VEM veranstaltete zusammen mit ihrer Mitgliedskirche HKBP einen Seminartag und Festgottesdienst, um an den deutschen Missionar Ludwig Ingwer Nommensen zu erinnern, der vor 100 Jahren gestorben ist. Ein eintägiger Workshop wurde in der Hochschule für Bibelfrauen der HKBP in Laguboti am 22. Mai 2018 mit rund 100 Teilnehmenden veranstaltet. Auf dem Podium saßen Pfarrer Dr. J.R. Hutauruk (ehemaliger Ephorus der HKBP und ehemaliger Vize-Moderator der VEM), Pfarrer Dr. Uwe Hummel (Dozent an der kirchlichen Hochschule der GKE in Banjarmasin), Pfarrerin Rosmalia Barus (Leiterin der Diakonieabteilung der GBKP und Vize-Moderatorin der VEM), Pfarrer Dr. Tuhoni Telaumbanua (Ephorus der BNKP) und Pfarrer Dr. Martongo Sitinjak (Leiter der Koinonia-Abteilung der HBKP). In seiner Eröffnungsandacht rief Pfarrer Willem Simarmata, Moderator der VEM, die Mitgliedskirchen dazu auf, sich auf den geduldigen und aufopferungsvollen Geist der Mission zu besinnen, der Nommensen im Namen des Heiligen Geistes und trotz der Herausforderungen und Schwierigkeiten, die ihm begegneten, in seiner Arbeit im Batak-Land geholfen hat.

Dr. Darwin Lumbantobing, Ephorus der HKBP, drückte sein Freude über diese Veranstaltung aus. Er betonte, wie wichtig Nommensen für die Entstehung der Kirchen im Land der Batak gewesen sei. Der Begriff der Mission müsse dennoch immer historisch-kritisch betrachtet und im jeweiligen Kontext und aktuellen Zeitalter evaluiert und neu mit Leben gefüllt werden. Pfarrerin Rosmalia Barus sprach von einem diakonischen Zugang zur Mission, der transformativ und reformativ sei. Die Kirche solle ein Instrument Gottes sein, um die Menschen aus der Armut, Unterdrückung und Ungerechtigkeit zu befreien. Dr. Telaumbanua verglich auf kritische Weise die Bildungseinrichtungen der heutigen evangelischen Kirchen mit der Arbeitsweise der damaligen Missionare. „Die Kirchen müssen sich für die Bildung des Volkes Gottes einsetzen. Dies ist das Erbe der Missionare für die Kirchen," so Telaumbanua. Dr. J.R. Hutauruk forderte die Mitgliedskirchen der VEM dazu auf, weiterhin das Salz und das Licht der Erde für die Menschen in Indonesien zu sein, die momentan vor dem Problem des zunehmenden Extremismus und der Ausübung von Gewalt im Namen der Religion stehen. Dr. Uwe Hummel rief dazu auf, die Menschen in Indonesien im Geiste Christi zu befähigen. Dr. Martongo Sitinjak erinnerte daran, wie wichtig es für die Missionare war, sich auf die Bibel berufen zu können. Deshalb habe Nommensen die Bibel in die Sprache der Batak übersetzt. Dr. Andar Parlindungan sagte im Namen der VEM: „Am Beispiel von Nommensen sind wir eingeladen, gemeinsam und Hand in Hand in der weltweiten Ökumene zu gehen. Wir setzen uns mit den fünf Säulen der VEM für die Menschen ein: Evangelisation, Entwicklung, Advocacy, Diakonie und Partnerschaft“. An dem Workshop nahmen Christinnen und Christen aus Nord-Sumatra und Java teil. Seitens der GKE-Kirche aus Kalimantan, die einen Antrag auf Mitgliedschaft bei der VEM eingereicht hat, nahmen drei Teilnehmende an der Veranstaltung teil.

Zum Gedenkgottesdienst am 23. Mai, der von der HKBP und VEM veranstaltet wurde, kamen 3000 Besucherinnen und Besucher. Der Gottesdienst begann mit einer Kranzniederlegung und einer Zeit der Besinnung am Grab von Nommensen in Sigumpar. Während des Gottesdienstes wurden Kerzen angezündet, um auch allen anderen Missionaren zu gedenken, die in Indonesien gestorben sind.

Text: Rev. Dr. Andar Parlindungan (Leiter der VEM-Abteilung "Training & Empowerment)

Foto: Homar Distajo (VEM Asien)

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