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Bei Notfällen und Katastrophen...

...helfen unsere Mitgliedskirchen vor Ort schnell, engagiert und unbürokratisch. Wir müssen keine Strukturen mühsam aufbauen oder andere Partner beauftragen. Wir als VEM sind schon vor Ort. Sie können sicher sein, dass Ihre Spende ankommt und den betroffenen Menschen hilft. Ein eigens dafür eingerichteter Nothilfefonds hilft uns dabei.

 

Überschwemmungen im Januar 2021 in Kalimantan

Mit einer Soforthilfe von insgesamt 15.000 Euro unterstützen die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) die Gereja Kalimantan Evangelis (GKE) in Indonesien bei der Bewältigung der Folgen der anhaltenden schweren Überschwemmungen in Südkalimantan.

Größte Überschwemmung seit 50 Jahren

Die Region ist seit dem 7. Januar dieses Jahres von massiven Regenfällen betroffen. Flüsse sind über ihre Ufer getreten und überschwemmen Dörfer und Städte in zehn Provinzen. Betroffen sind ländliche Gebiete wie Tapin und Banjar, aber auch größere Städte wie Banjar Baru und Banjarmasin. Nach Angaben der indonesischen Regierung handelt es sich um die größten Überschwemmungen seit 50 Jahren.

Opfer werden noch lange auf Nothilfe angewiesen sein

Mindestens 112.700 Menschen wurden bisher in Sicherheit gebracht, 40.000 Betroffene wurden obdachlos. Mindestens fünfzehn Menschen verloren ihr Leben. In mehr als 27.100 Häusern steht das Wasser bis zu drei Metern hoch. In mehreren Regionen kam es zu Stromausfällen. Viele Straßen sind durch die Wassermassen unbefahrbar geworden oder wurden weggespült. Mit den Fluten erhöht sich zudem die Gefahr von Epidemien. Nach Angaben der indonesischen Behörde für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik (BMKG) werden die überdurchschnittlich hohen Niederschläge während der aktuellen Regenzeit womöglich noch bis Februar anhalten. Das bedeutet, dass die von den Überschwemmungen betroffenen Menschen noch lange auf Nothilfe angewiesen sein werden.

Die in Südkalimantan ansässige VEM-Mitgliedskirche Gereja Kalimantan Evangelis (GKE) bittet die deutschen Kirchen um schnelle finanzielle Unterstützung, um ihre diakonische Nothilfe für die betroffenen Menschen fortsetzen zu können. Dringend benötigt werden unter anderem Grundnahrungsmittel, Fertignahrung, Mineralwasser sowie Medikamente gegen Durchfall und Juckreiz.

Nothilfe im Mai 2020:

Mehrere Tote nach heftigen Regenfällen im Kongo

Um den Opfern der Überschwemmungen zu helfen, haben die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR), die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Vereinte Evangelische Mission ihrer Mitglieds- und Partnerkirche, der Baptistischen Kirche in Zentralafrika (CBCA), jeweils 10.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt.

Heftige Regenfälle haben im April in Uvira, einer Stadt am Nordufer des Tanganjikasees in der Demokratischen Republik Kongo, zu massiven Überschwemmungen geführt. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben und knapp 18.000 wurden obdachlos. Betroffen sind vor allem Uvira und angrenzende Gebiete. Sieben Hauptflüsse, die den Tanganjikasee speisen, waren durch die heftigen Regenfälle über die Ufer getreten.

Ersten Berichten zufolge wurden am 15. April über 2.000 Häuser entlang des Ufers des Tanganjikasees schwer beschädigt. In der Nacht vom 16. auf den 17. April haben sintflutartige Regenfälle in Uvira mehrere Häuser weggespült, in denen Menschen schliefen. Viele Menschen starben und zahlreiche Familien mussten die Nacht im Freien verbringen.

Diese Naturkatastrophe hat die Lage der Menschen in und um Uvira noch weiter verschlechtert, weil auch sie die Einschränkungen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie beachten müssen. Gastfamilien, die die obdachlosen Menschen aufgenommen haben, sind überfordert. Ihre Solidarität kann sie dazu zwingen, gegen einzelne Einschränkungen zu verstoßen. Von den Überschwemmungsschäden sind nicht nur Wohnhäuser, sondern gleichermaßen Kirchengebäude, Schulen und Gesundheitsstationen betroffen. Die Baptistische Kirche hat sofort einen lokalen Krisenausschuss einberufen und mit der Identifizierung der Opfer begonnen. Die Kirche versorgt die Menschen mit Lebensmitteln und wichtigen Haushaltsgegenständen sowie seelsorgerlicher Begleitung. Die Gelder werden auch für die Instandsetzung von Schulen, Kapellen, Gesundheitsinfrastrukturen und dergleichen benötigt.

Um die Baptistische Kirche in Zentralafrika bei ihren Hilfsmaßnahmen zu unterstützen, bittet die Vereinte Evangelische Mission um Spenden auf das Konto IBAN DE45 3506 0190 0009 0909 08 bei der KD-Bank, Stichwort: Flutkatastrophe Ostkongo.

Foto: A. Jäger/VEM
Sabine Schneider
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