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  • Projektbeispiele:

    Nachstehend eine kleine Auswahl an Projekten, die wir durch unsere Mitgliedskirchen fördern

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VEM-Projekte gründen sich auf Initiative unserer Mitgliedskirchen in Afrika, Asien und Deutschland. Statt eigene Projekte ins Leben zu rufen, vertrauen wir auf Menschen, die vor Ort leben und dort auch in Zukunft sein werden.

Haben Sie Fragen zu einem Projekt?Rufen Sie uns an: 0202-89004196

Schule ist Leben

Gemeinsam schaffen wir neue Perspektiven.

Wir alle kennen die Bedeutung von Bildung. Bildung verändert das Leben und ermöglicht Chancen. Bildung entwickelt die Persönlichkeit und befähigt Menschen zur Selbstständigkeit. Nur wer auf eigenen Füßen steht, ist in der Lage, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Die Weitergabe des Evangeliums und christlicher Werte sind ohne die Vermittlung von Bildung und Wissen nicht denkbar. Daher engagieren wir uns seit vielen Jahren für Bildungsprojekte – insbesondere für Kinder und Jugendliche. Kirchliche Schulen gelten dabei als verlässliche Partner und übernehmen Verantwortung. Denn Schule ist viel mehr als ein Ort des Lernens.

Wir fördern Kinder und Jugendlicheauf dem Weg in ein eigenständiges Leben.

Wir stärken gezielt Familien und übernehmen Schulgebühren, Uniformen und Schulessen. Damit Kinder auch digital lernen können, erhalten Schulen Internetzugänge und Computer. Lehrkräfte werden entsprechend weitergebildet.

Als Vereinte Evangelische Mission unterstützen wir kirchliche Schulen der VEM-Gemeinschaft. Ihre Spende ermöglicht Kindern eine gute Entwicklung in einem sicheren Umfeld.

Wir unterstützen auch folgende Projekte:

  • Tansania: Für ein Klima der Gerechtigkeit

    Baumwolle gehört zu den wichtigsten Einkommensquellen Tansanias. Doch der konventionelle Anbau schädigt die Gesundheit durch Pestizide und Kunstdünger. Einst fruchtbare Böden veröden und die Ernten fallen geringer aus. Erschwert wird die Situation durch den Klimawandel. Kleinbauernfamilien bleibt für ihre harte Arbeit immer weniger Geld. Sie leben am Existenzminimum und können sich den Schulbesuch ihrer Kinder oder die medizinische Versorgung ihrer Familien kaum leisten.

    Die Evangelisch-Lutherische Kirche setzt sich mit Hilfe der VEM für bessere Lebensbedingungen von Baumwollbauern durch die Umstellung auf Bio-Baumwolle ein. Auf Musterfeldern erlernen sie, wie man Schädlinge ohne Pestizide bekämpft und fruchtbare Böden mit nachhaltigen Anbaumethoden bewahrt. Schon nach den ersten Ernten gibt es sichtbare Erfolge. Der Lebensstandard der Familien verbessert sich nachhaltig.

  • Demokratische Republik Kongo: Sauberes Trinkwasser für Kitagoma

    Die Baptistische Kirche in Zentralafrika (CBCA) hat Projektmittel beantragt, um die Wasserversorgung in der Ortschaft Kitagoma zu verbessern. Kitagoma ist ein Tor im grenzüberschreitenden Handel und Verkehr zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Uganda. In dieser Stadt leben viele Menschen, die sich neu dort angesiedelt haben, um vom Grenzverkehr zu profitieren: es ent­standen viele, kleinere Geschäfte, aber auch Gästehäuser wurden neu gegründet. Allerdings gibt es keine staatliche Wasserversorgung für die Bewohner*innen: Frauen und Mädchen müssen lange Wege in Kauf nehmen, um täglich Wasser zu holen, die Hygienestandards sind niedrig, sanitäre Anlagen mangelhaft. Die Ortsgemeinde der CBCA baut eine Wasserversorgung in Selbst­verwaltung, um all diese Nachteile zu beenden. Sie versorgt 2.834 Haushalte mit Trinkwasser. Und sie schult die Bevölkerung in der Einhaltung von Hygieneregeln, nachdem Wasser an öffentlichen Zapfstellen in der Stadt Kitagoma zur Verfügung steht. Das soll dann zusätzlich zu einem Rück­gang der durch Wasser übertragenen Krankheiten führen.

  • Ruanda: Ein Dach für den Kirchenbau in Nyamagana

    Mit der Förderung wird die Gemeinde Naymagana der Anglikanischen Kirche in Ruanda unter­stützt. Die Gemeinde hat aus eigener Kraft den Neubau ihrer Kirche begonnen und benötigte dringend ein Dach. Gefördert wurde die Be­schaffung des benötigten Materials wie Eisen­bleche, Metallrohre und sonstiges Zubehör, damit die Dachdeckerarbeiten abgeschlossen werden konnten. Das neue Kirchengebäude hat auch einen Mehrzwecksaal im zweiten Stockwerk erhalten, der für Hochzeiten sowie andere Feier­lichkeiten angemietet werden kann und in der Region einzigartig ist. Damit soll zukünftig auch Einkommen zur Erhaltung der Kirche generiert werden. Das Gemeindebüro wird ebenfalls dort untergebracht.

  • Philippinen - Vertriebene im eigenen Land

    Rund 40.000 Menschen, die zur Volksgruppe der Lumad zählen, leben im Süden der Philippinen auf der Insel Mindanao. Die meisten sind Bauern, die von den selbst angebauten Produkten auf ihren Feldern leben. Andere Einkommensquellen gibt es kaum. Die Region hat nur eine schwach ausgebaute Infrastruktur. Die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ist unzureichend. Es gibt nur wenige staatliche Schulen.

    Immer wieder müssen Lumad um das Land, das sie von ihren Vorfahren geerbt haben, fürchten. Viele Regionen werden als militärisches Sperrgebiet ausgewiesen. Paramilitärische Gruppen und staatliche Sicherheitskräfte vertreiben Familien und ganze Dörfer. Und warum das alles? Das Land, auf dem die Lumad leben, ist reich an Bodenschätzen. Es gibt große Vorkommen an Gold, Kupfer, Aluminium und vielen anderen wertvollen Rohstoffen. Nationale Bergbauunternehmen erhalten Konzessionen, um Bodenschätze abzubauen. Die Menschen sind gegen den Landraub und die Vertreibung nahezu machtlos. Sie können von den wertvollen Rohstoffen in ihrem Land nicht profitieren Viele von ihnen sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.

    In den vergangenen Jahren habe mehr als 700 Lumad auf einem Kirchengelände der Vereinigten Kirche Christi in den Philippinen (UCCP) in Davao Zuflucht gefunden. Das Leben in einer Großstadt ist für die naturverbundenen Menschen eine große Umstellung. Dichter Verkehr, Lärm, Isolation und wenige Möglichkeiten, Geld zu verdienen, belasten den Alltag. Viele von ihnen, insbesondere Kinder, sind traumatisiert. Sozialarbeiter*innen der UCCP unterstützen sie mit kindgerechten Spielangeboten.

    Auf dem Gelände der Kirche leben zurzeit leben 119 Schulkinder. Sie erhalten Unterricht von Lehrer*innen, die auf die besonderen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingehen. Die Schulausbildung ist für ihre Entwicklung enorm wichtig. Psycholog*innen halten es für die beste Möglichkeit, erlittene Traumata aufzuarbeiten. Eine geregelte Tagessstruktur und das Lernen in der Gruppe gibt ihnen Sicherheit und fördert ihre Lernfreude.

    Erwachsene erhalten Schulungen in verschiedenen Handwerken, wie zum Beispiel in der Herstellung von Kunstperlen, im Gartenbau oder im Schneiderhandwerk.

    Die Lumad haben den sehnlichen Wunsch, in ihre Heimat zurückzukehren und wie Generationen vor ihnen auf ihrem angestammten Land zu leben. Die Anführer der Lumad-Gruppen kämpfen für die Einhaltung der Menschenrechte in ihrer Heimat und gegen den Landraub. Die Kirche unterstützt sie mit Rechtberatung und Aktionen. Kirchenleitende und die Oberhäupter der Lumad sind daher staatlicher Verfolgung ausgesetzt und müssen um ihre Sicherheit fürchten. 

    Das Projekt wird unterstützt von der NRW Handy-Aktion des Amtes für Mission und Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen.

    Mehr Informationen dazu: https://handyaktion-nrw.de/spendenprojekte/philippinen

© Foto: Arendra Wiemardo/VEM
Sabine Schneider
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