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  • Projektbeispiele:

    Nachstehend eine kleine Auswahl an Projekten, die wir durch unsere Mitgliedskirchen fördern

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VEM-Projekte gründen sich auf Initiative unserer Mitgliedskirchen in Afrika, Asien und Deutschland. Statt eigene Projekte ins Leben zu rufen, vertrauen wir auf Menschen, die vor Ort leben und dort auch in Zukunft sein werden.

13. Februar: Tag des Radios

Die Blindenschule YAPENTRA der Christlich-Protestantischen Kirche in Indonesien (GKPI) betreibt seit Ende vorigen Jahres ein eigenes Radiostudio, das mit Unterstützung der Hildesheimer Blindenmission, der VEM und der Deutschen Botschaft in Jakarta gebaut wurde. Schülerinnen und Schüler produzieren regelmäßig Radiobeiträge rund um die Arbeit der Schule. Lokale Sender unterstützen sie dabei mit dem Ziel, die Öffentlichkeit auf das Leben von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen und für die Schule zu werben. Die Blindenschule betreibt eine Band, einen Chor und eine Festhalle, die für Veranstaltungen und Feiern gebucht werden können. Wunsch der Schule ist es, zukünftig Schülerinnen und Schüler als Radiojournalist/in auszubilden und ihnen damit zusätzliche Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen.

Kleinkredite ermöglichen Frauen die Selbstständigkeit

Frauen können aus wenig sehr viel machen. Sie haben gute Ideen, wie sie ihr Leben und das ihrer Familien verbessern können. Eigenes Geld verdienen und unabhängiger werden, durch einen kleinen Laden, einen Marktstand oder einen kleinen Handwerksbetrieb, ist ein oft gehegter Wunsch. Bei der Umsetzung mangelt es fast immer an Startkapital. Oft reicht eine kleine Anschubfinanzierung aus, um diesen Wunsch zu realisieren.

In den meisten Kirchen gibt es kirchliche Spargruppen, die zinsgünstige Kredite vergeben. Das System ist einfach: Die Mitglieder der Spargruppe wirtschaften gemeinsam und vergeben Kleinkredite. Die Mitglieder werden darin geschult, wie sie preisgünstig produzieren und ihre Waren gewinnbringend verkaufen können. Viele Frauen setzen das Erlernte schnell um und sind schon nach kurzer Zeit in der Lage, ihre Kredite zurückzuzahlen und weiter zu investieren.

Die Vereinte Evangelische Mission unterstützt den Aufbau kirchlicher Spargruppen.

Ruanda: Raus aus der Armut!

Pascal* ist 17 und hat ein großes Ziel: Er möchte so bald wie möglich eigenes Geld verdienen Jeden Morgen macht er sich in aller Frühe mit seinem Fahrrad auf den Weg zur Berufsschule der anglikanischen Kirche. Drei Stunden braucht er von seinem Dorf über die vielen, steilen Hügel. Nach der Schule steht ihm der gleiche, beschwerliche Weg bevor. Aber Pascal hält durch, denn er weiß, wofür er sich so anstrengt. Mit seiner Ausbildung als Maurer hat er gute Chancen, Arbeit zu finden, von der er leben kann und später auch einmal eine Familie ernähren könnte. Sein Vorbild ist ein Freund, der nach dieser Ausbildung als Vorarbeiter im Straßenbau tätig ist. Pascals Eltern leben als Kleinbauern von den Erträgen ihrer Felder. Zur Versorgung der siebenköpfigen Familie reichen die Ernten kaum aus. An den meisten Tagen kommt nur eine Mahlzeit auf den Tisch. Pascal kämpft für eine bessere Zukunft.

*Name von der Redaktion geändert

Demokratische Republik Kongo: Kirchliche Gesundheitsstationen ausbauen

Kleine kirchliche Gesundheitszentren sind oft die einzigen Anlaufstellen für Kranke. Für die Bewohner der schwer zugänglichen Regenwaldgebiete sind Ärzte oder Krankenhäuser kaum erreichbar. Für eine Behandlung müssen sie beschwerliche Fußmärsche oder weite Bootsfahrten zurücklegen, denn es gibt nur wenige Straßen. Menschen, die dazu nicht in der Lage sind, werden von Angehörigen oft über hunderte Kilometer getragen.

Hauptsächlich leiden die Menschen unter Malaria, Magen- und Darmerkrankungen und Infektionen. Wegen der schwierigen medizinischen Versorgung, führen einfache, vermeidbare Infektionen oder Unfälle zu schwersten Erkrankungen und nicht selten zu Invalidität.

Beim jüngsten Ausbruch einer Ebola-Epidemie strömten viele Hilfe suchende Menschen in die kirchlichen Gesundheitszentren. An vielen Stationen fehlt es am Nötigsten. Das Personal hat nicht einmal genügend Schutzhandschuhe und Desinfektionsmittel, um sich selbst zu schützen. Ärzte und medizinisches Personal behandeln die Hilfe suchenden Menschen so gut sie können, doch ihre Möglichkeiten sind oft begrenzt. Die Kirchen im Kongo stärken die medizinische Versorgung und statten ihre Gesundheitszentren besser aus, um Patienten angemessen behandeln zu können.

 

Ruanda: Mein Traum wurde wahr!

Seraphine Uwiragiye ist 18 Jahre alt und wohnt in einem Dorf an der Grenze zu Tansania. Die meisten Menschen in ihrem Dorf leben von der Landwirtschaft, auch ihre Familie. Sie erzählt:

"Ich habe schon als Kind davon geträumt, etwas Anderes zu machen, aber es gibt kaum Möglichkeiten hier in der Gegend. Voriges Jahr hörte ich, dass meine Kirche Kurse für Friseurhandwerk, Schneidern und Metallverarbeitung anbietet. Ich hatte großes Glück und habe einen Platz in der Schneiderei bekommen. Nach kurzer Zeit konnte ich einfache Röcke und Kleider nähen. Schon während der Ausbildung habe ich so viel verdient, dass ich mir nach sechs Monaten eine eigene Nähmaschine kaufen konnte. Mit vier Kolleginnen aus dem Schneiderkurs gründete ich eine Kooperative. Jede hat ihren eigenen Stil und es macht uns viel Spaß, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Gerade haben wir den Auftrag für Schuluniformen bekommen. Das ist eine gute Basis für unseren Start. Die Frauen aus den umliegenden Dörfern kaufen gerne bei uns ein,weil wir uns immer wieder neue Schnitte ausdenken."

Foto: A. Jäger/VEM
Sabine Schneider
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