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  • Unsere Aktion für Menschenrechte:

    Gegen Diskriminierung und Ausgrenzung

VEM-Projekte gründen sich auf Initiative unserer Mitgliedskirchen in Afrika, Asien und Deutschland. Statt eigene Projekte ins Leben zu rufen, vertrauen wir auf Menschen, die vor Ort leben und dort auch in Zukunft sein werden.

Haben Sie Fragen zum Projekt?Rufen Sie uns an: 0202-89004196

"Wer aber bist du, dass du deine Nächsten verurteilst?" (Jak. 4,12)

Ruanda: Kirchen durchbrechen Tabus

„Ich war 18 Jahre alt, als ich schwanger wurde und lebte bei meinen Eltern. Der Kindesvater unterstützte mich nicht. Meine Eltern warfen mich aus dem Haus. Die meisten Männer in Ruanda akzeptieren keine Frau, die bereits Kinder hat. Ich habe mich damit abgefunden, allein zu bleiben. In meiner Gemeinde besuche ich eine Selbsthilfegruppe, in der ich eine Ausbildung zur Schneiderin mache. Wir helfen uns gegenseitig wo immer es geht. Seit ich mich mit Frauen in der gleichen Situation treffe, fühle ich mich nicht mehr so allein mit meinen Sorgen und schaue wieder nach vorn.“

Die Zahl lediger, junger Mütter steigt in Ruanda seit Jahren. Dennoch sind außereheliche Schwangerschaften ein Tabuthema. Das gilt nicht nur für minderjährige, sondern auch für erwachsene Frauen. Manche Schulen verbieten Schülerinnen nach der Geburt ihres Kindes zurückzukommen. Auch der Ausschluss aus Familie, Kirche und Dorfgemeinschaft sind keine Relikte vergangener Zeiten. Im Gegensatz dazu, haben Männer kaum Nachteile zu befürchten. Unverheiratete Mütter und ihre Kinder leben häufig in extremer Armut, da sie weder Unterstützung vom Kindesvater erhalten noch ein Einkommen haben. Mit Unterstützung der VEM haben Gemeinden der Anglikanischen Kirche in Ruanda (EAR) Selbsthilfegruppen für ledige Mütter gegründet. Der Austausch mit anderen Frauen gibt ihnen neue Motivation und Kraft. Eine Ausbildung zur Schneiderin trägt dazu bei, unabhängig zu werden. Darüber hinaus setzt sich die Kirche bei der Regierung dafür ein, dass unverheiratete Mütter bei staatlichen Hilfsprogrammen berücksichtigt werden.

Ihre Spende hilft!

Philippinen: Jugendtheater – Raum für freies Denken

Die philippinische Regierung nutzt die Corona-Pandemie, um Andersdenkende mit schwarzen Listen und außergerichtlichen Tötungen zum Schweigen zu bringen. Auch Mitarbeitende christlicher Kirchen sind betroffen. Junge Menschen finden kaum noch Räume, in denen sie sich frei und kritisch äußern können.

Mit Unterstützung der VEM bringt das Jugendtheater YATTA (Youth Advocates Through Theatre Arts) junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren auf die Bühne. In den selbst geschriebenen Stücken verarbeiten sie eigene Erfahrungen mit Ausgrenzung und Diskriminierung im Alltag. Es geht um Themen wie kulturelle Identität, sexuelle Orientierung und bürgerschaftliches Engagement.

Die Szenen zeigen die Auswirkungen von Ausgrenzung und Diskriminierung und regen dazu an, das eigene Verhalten zu überdenken. Trotz der Ernsthaftigkeit der Themen enden die Stücke nie ausweglos und bringen das Publikum zum Lachen. Die Stücke werden auf öffentlichen Plätzen und in Jugendzentren gezeigt. Aufgrund der Pandemie wurden sie als Videos aufgezeichnet.

Wie helfen wir gegen Ausgrenzung und Diskriminierung?

Die VEM-Gemeinschaft …

• unterstützt kirchliche Selbsthilfegruppen für ledige Mütter,

• finanziert die Ausbildung unverheirateter Mütter und fördert damit ihre Unabhängigkeit,

• fördert kirchliche Schulen und Berufsausbildungszentren für Menschen mit Behinderung,

• setzt sich für den Schutz, die Begleitung und den Rechtsbeistand ethnischer Minderheiten ein,

• setzt sich mit Informations- und Aufklärungskampagnen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung ein.

© Foto: Arendra Wiemardo/VEM
Sabine Schneider
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In unserem Projektheft "Für Menschen" finden Sie weitere Projekte.

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