Für die Zukunft gerüstet

Oft kostet im Kongo oder in Indonesien ein Studium mehrere tausend Euro. Für viele ist das ohne eine Förderung unerschwinglich. Damit trotzdem möglichst viele Menschen aus unseren Mitgliedskirchen studieren können und mit ihrem Wissen ihre Kirchen weiterentwickeln können, gibt es unser Stipendienprogramm.

Das Stipendienprogramm der VEM

Unser Stipendienprogramm richtet sich in erster Linie an Studentinnen und Studenten, die einen Master- oder Doktorabschluss in Theologie machen wollen. Wir fördern aber auch Studierende aus Fachrichtungen wie Agrarwirtschaft, Pädagogik, Diakoniewissenschaften oder Sprachen - alles Fächer, die wichtig sind für Projekte in den Mitgliedskirchen. Die Bewerber um die Stipendien werden deshalb in der Regel auch von ihren Mitgliedskirchen vorgeschlagen.

Chancengleichheit

Zurzeit fördern wir 98 Studenten und Studentinnen aus Afrika und Asien - so viele wie nie zuvor. Bei der Vergabe der Stipendien steht die Chancengleichheit für Männer und Frauen im Vordergrund. Derzeit sind etwa gleich viele Frauen und Männer eingeschrieben. Viele der VEM-Stipendiaten konnten ihre Studien erfolgreich mit einem Doktor-, Master- oder Bachelor-Abschluss beenden.

Studium in der Heimatregion

Die meisten Studierenden sind an Universitäten in ihren Nachbarländern oder in der Region eingeschrieben: Kongolesen, Ruander und Tansanier etwa beginnen ihre Studien in Kenia, Uganda oder Südafrika; viele Indonesier studieren in Hongkong, Singapur und besonders in den Philippinen. In Einzelfällen - etwa wenn es die Fachrichtungen in ihrer Region nicht gibt, können wir auch Stipendien in Europa finanzieren.

Study groups

Seit 2009 haben Studierende aus verschiedenen Mitgliedskirchen der VEM die Gelegenheit, in "Study Groups" gemeinsam zu studieren. Diese erleichtern nicht nur das Studium, sondern fördern auch den Zusammenhalt untereinander.  An der Universität Silliman in Dumaguete City in den Philippinen gibt es eine solche "Study Group", die einen Masterkurs in "Mission Studies" begonnen hat. Eine andere Gruppe hat sich an der tansanischen Universität Makumira zu einem ähnlichen Kurs zusammengefunden. Geplant ist eine weitere Gruppe in Deutschland mit vier Studentinnen und Studenten, die einen Abschluss in Diakoniewissenschaften erwerben wollen.

Neuerscheinung: Reformdenken indonesischer Muslime in der era Reformasi. Von Dyah Ayu Krismawati

Religionswechsel und Religionsfreiheit im Denken von Gelehrten der Muhammadiyah und der Nahdlatul Ulama.

Die im frühen 20. Jahrhundert in Indonesien begründeten Organisationen Muhammadiyya und Nahdlatul Ulama zählen mit jeweils ca. 35 Millionen Anhängern zu den größten muslimischen Organisationen der Gegenwart. Dyah Ayu Krismawati war von 2012-2016 Promotionsstipendiatin der Vereinten Evangelischen Mission (VEM). Ihre durch Prof. Dr. Henning Wrogemann als Erstgutachter betreute Dissertation stellt namhafte Reformdenker/innen der beiden Organisationen unter der Frage vor, welche Begründungsmuster bei ihnen zu den Themen Religionsfreiheit und Religionswechsel entwickelt werden. Der Blick auch auf deren diskursive Gegner lässt erkennen, dass diese Fragen weiterhin hoch umstritten bleiben und von großer Relevanz für die gegenwärtige Gesellschaft Indonesiens sind.

Reihe: Beiträge zur Missionswissenschaft / Interkulturellen Theologie, Bd. 42, 2018, 288 S., 34,90,- €, ISBN 978-3-643-14166-8

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