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  • „Gesegnet um ein Segen zu sein“

    Für viele ist ein Studium ohne Förderung unerschwinglich. Mit unserem Stipendienprogramm ermöglichen wir vielen Menschen aus unseren Mitgliedskirchen ein Studium und die Know-how-Weitergabe an ihre Kirchen.

Das Stipendienprogramm der VEM

Die Qualifikation von Fachkräften in unseren Mitgliedskirchen liegt im Fokus des VEM-Stipendienprogramms. Nach Feststellung des Bedarfs in den Mitgliedern werden Kandidat*innen gezielt ausgewählt, um mit einem Studium und höherer Qualifikation zur weiteren Entwicklung unserer Mitgliedskirchen beizutragen.

Nicht nur im Fachbereich Theologie, sondern auch in anderen Fachgebieten werden dringend qualifizierte Mitarbeitende benötigt. Dementsprechend war die Förderung im vergangenen Jahr wie folgt auf die unterschiedlichen Themengebiete verteilt:Insgesamt 91 Studierende konnte die VEM 2019 mit einem Stipendium fördern, davon 42 Frauen und 49 Männer.

Chancengleichheit

Um ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis im Stipendienprogramm zu gewährleisten, werden Frauen und jüngere Kandidaten bei der Vergabe der Stipendien bevorzugt. Außerdem wird bei der Auswahl der Kandidat*innen besonderes Augenmerk auf die Zielrichtung des Studiengangs und die zukünftige Position der Stipendiat*innen in ihren Mitgliedskirchen gelegt.

Inklusion

Die Förderung von Menschen mit besonderen Fähigkeiten liegt uns am Herzen. Oft sind es Menschen mit erhöhtem Förderbedarf, die mit einem Stipendium der VEM eine höhere Qualifikation erlangen, um später als Lehrer oder Dozentinnen in kirchlichen Institutionen für Menschen mit Behinderungen zu arbeiten.

Interkulturelles akademisches Netzwerk

Als Gemeinschaft von Kirchen in drei Erdteilen fördern wir den interregionalen Austausch von Studierenden. So bietet zum Beispiel die Study-Group von Theologiestudierenden in Dumaguete/Philippinen einen interkulturellen Austausch von theologischen Ansätzen. Auch in den Fachgebieten Medizin, Agrarwissenschaften und Kirchenmusik profitieren Studierende vom Austausch von Erfahrung und Wissen aus anderen Kulturkreisen.

Multiplikatoreneffekt

Nach Studienabschluss arbeiten die fertig ausgebildeten Fachkräfte in ihren eigenen Kirchen als Dozent*innen an den verschiedenen Hochschulen, als Kirchenmusiker, als pädagogische Fachkräfte an Schulen oder als medizinische Fachkräfte in Kliniken und Krankenstationen sowie im administrativen Bereich. Als Multiplikatoren tragen die Alumni zur nachhaltigen Entwicklung der Mitgliedskirchen bei und öffnen den Blick für ein interkulturelles Verständnis von Mission.

Im vergangenen Jahr konnten 25 Studierende erfolgreich ihr Studium mit einem Stipendium der VEM abschließen.

Einige Beispiele

Pastor Claodius Budhianto (GKJTU) hat in 2018 ein Kurzstudium an der agrarwissenschaftlichen Universität in Tzukonokizawa absolviert. Mit seinen neu erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten kann der Superintendent den Mitgliedern seiner Kirche in der überwiegend von Landwirtschaft geprägten Region auf Augenhöhe begegnen und als Multiplikator weitere Pastoren in nachhaltiger Landwirtschaft unterrichten.

Dr. Vicky Sasapu (CBCA) hat von 2013 bis 2018 am Centre National Hospitalier in Cotonou (Benin) eine medizinische Zusatzqualifikation als HNO-Ärztin absolviert und leitet nun die HNO-Abteilung der kirchlichen Virunga-Klinik in Goma, Ost-Kongo.

Pascal Ekolongo (CDCC) hat von 2016 bis 2018 ein Masterstudium in Gesundheitsmanagement am Institut Supérieur des Techniques Médicales in Mbandaka (DR Congo) absolviert. Er arbeitet jetzt als Koordinator im Gesundheitswesen seiner Kirche, CADELU, im West-Kongo.

Oinike Harefa hat von 2016 bis 2018 ein Masterstudium in Missionstheologie an der Silliman-University in Dumaguete (Philippinen) absolviert. Heute arbeitet sie in der Ökumene-Abteilung ihrer Kirche (BNKP) auf Nias.

Kontakt

Foto: Studio Kepper/VEM
Pfr. Dr. Andar Parlindungan
Leiter Abteilung "Training & Empowerment", Vorstand
Rudolfstraße 137
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parlindungan-a@vemission.org
0202 89004-382
Foto: A. Jäger/VEM
Claudia Schletter
Sachbearbeitung Stipendien
Rudolfstr. 137
42285 Wuppertal
schletter-c@vemission.org
0202-89004-386
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  • Reformdenken indonesischer Muslime in der "era Reformasi" - Dissertation von Dyah Ayu Krismawati

    Religionswechsel und Religionsfreiheit im Denken von Gelehrten der Muhammadiyah und der Nahdlatul Ulama.

    Die im frühen 20. Jahrhundert in Indonesien begründeten Organisationen Muhammadiyya und Nahdlatul Ulama zählen mit jeweils ca. 35 Millionen Anhängern zu den größten muslimischen Organisationen der Gegenwart. Dyah Ayu Krismawati war von 2012-2016 Promotionsstipendiatin der Vereinten Evangelischen Mission (VEM). Ihre durch Prof. Dr. Henning Wrogemann als Erstgutachter betreute Dissertation stellt namhafte Reformdenker/innen der beiden Organisationen unter der Frage vor, welche Begründungsmuster bei ihnen zu den Themen Religionsfreiheit und Religionswechsel entwickelt werden. Der Blick auch auf deren diskursive Gegner lässt erkennen, dass diese Fragen weiterhin hoch umstritten bleiben und von großer Relevanz für die gegenwärtige Gesellschaft Indonesiens sind.

    Reihe: Beiträge zur Missionswissenschaft / Interkulturellen Theologie, Bd. 42, 2018, 288 S., 34,90,- €, ISBN 978-3-643-14166-8

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