Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) setzt ihr Engagement für Menschenrechte, Gerechtigkeit und Frieden konsequent fort. In diesem Zusammenhang führte eine Delegation unter der Leitung von VEM-Generalsekretär Pfarrer Dr. Andar Parlindungan gemeinsam mit Thea Hummel, Leiterin der Abteilung Advocacy, in Genf Gespräche mit Vertreter*innen des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), um bestehende Kooperationen zu vertiefen und gemeinsame Perspektiven weiterzuentwickeln.
Im Mittelpunkt der Begegnungen standen Menschenrechtsverletzungen in Mitgliedskirchen der VEM, insbesondere in West-Papua, der Demokratischen Republik Kongo und Sri Lanka. In den Gesprächen mit Pfarrer Dr. Kenneth Mtata, Peter Prove, Dr. Masiiwa Ragies Gunda und Pfarrerin Nicole Ashwood wurde deutlich, welche Bedeutung eine enge ökumenische Zusammenarbeit für das internationale Eintreten für die Rechte von Kirchen und Gemeinden hat.
Im Rahmen der Kommunikationsarbeit traf die VEM-Delegation außerdem Frau Marianne Ejdersten, Direktorin für Kommunikation des ÖRK. Der Austausch diente dazu, aktuelle Strategien und Arbeitsfelder des ÖRK kennenzulernen. Pfarrerin Dr. Kuzipa Nalwamba gab Einblicke in die Vorbereitungen zur Weltmissions- und Evangelisationskonferenz 2028 sowie mögliche Formen einer Kooperation mit der VEM.
VEM-Generalsekretär Parlindungan fasst das Treffen zusammen:
„Wir wurden beim Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) herzlich vom Generalsekretär, Pfarrer Dr. Jerry Pillay, und engagierten Kolleginnen und Kollegen empfangen. Es war eine große Freude, unsere Beziehungen in unseren jeweiligen neuen Verantwortungen zu erneuern. Unser Treffen hat unser gemeinsames Bekenntnis zu einer konkreten Zusammenarbeit bekräftigt – insbesondere durch gemeinsame Solidaritätsbesuche in West-Papua, abgestimmte Reaktionen auf die Situation der Kirchen in der Demokratischen Republik Kongo sowie durch die fortgesetzte Zusammenarbeit in den Bereichen Menschenrechte, Gendergerechtigkeit und Friedensarbeit. Mit Dankbarkeit und Hoffnung blicken wir darauf, diese Partnerschaft zwischen VEM und ÖRK weiter zu pflegen – als Zeichen unseres gemeinsamen Zeugnisses für Gottes Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung.“
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) ist ein weltweiter Zusammenschluss von mehr als 350 Kirchen aus über 120 Ländern und versteht sich als zentrale ökumenische Stimme. Der Besuch in Genf unterstreicht die enge ökumenische Verbundenheit zwischen VEM und ÖRK sowie das gemeinsame Engagement für eine Kirche, die weltweit für Menschenwürde, Gerechtigkeit und Frieden eintritt.