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Globale Kürzungen gefährden Erfolge im Kampf gegen HIV

Die Mitarbeitenden der VEM in Wuppertal setzen gemeinsam ein Zeichen der Solidarität im weltweiten Einsatz gegen HIV / Aids, Foto: Johannes Schermuly / VEM

Zum Welt-Aids-Tag 2025 am 1. Dezember warnt der Arbeitskreis Welt-Aids-Tag Wuppertal vor einer drohenden weltweiten Gesundheitskrise. Die Entscheidung der US-Regierung, die Förderung für USAID einzustellen, gefährdet fundamentale Fortschritte im Kampf gegen HIV und Aids. Dadurch stehen internationale Projekte und Programme auf dem Spiel, die jahrzehntelang Millionen Menschen den Zugang zu lebenswichtiger antiretroviraler Therapie ermöglicht haben. 

„HIV kennt keine Grenzen. Und Aids ist nach wie vor nicht heilbar“, erklärt Susann Heichel von der Aidshilfe Wuppertal. „Wenn weltweit weniger Menschen Zugang zu Medikamenten und Aufklärung haben, kann uns das am Ende alle betreffen.“ Auch Deutschland profitiert mittelbar von globalen Gesundheitsinitiativen: Sie verhindern neue Infektionsketten, stabilisieren Gesellschaften und stärken internationale Kooperation im Gesundheitswesen.

VEM engagiert sich seit Jahrzehnten gegen HIV und Aids – lokal und weltweit

Seit vielen Jahren gehört die Vereinte Evangelische Mission (VEM) zum festen Kern des Arbeitskreises Welt-Aids-Tag Wuppertal, in dem regionale Institutionen gemeinsam für Aufklärung, Prävention und Solidarität eintreten. Die enge Zusammenarbeit mit der Aidshilfe Wuppertal, Jugend- und Bildungsträgern sowie kirchlichen Einrichtungen hat dazu beigetragen, HIV in der Stadt sichtbar zu halten – trotz abnehmender öffentlicher Aufmerksamkeit.

Die VEM bringt dabei nicht nur lokale Expertise ein, sondern auch ihre internationale Perspektive: In zahlreichen Mitgliedskirchen der Regionen Afrika und Asien werden HIV-Programme getragen, die Zugang zu medizinischer Versorgung, diakonische Unterstützung und umfassende Aufklärungsarbeit kombinieren. Die VEM hat diese globalen Erfahrungen immer wieder in die Wuppertaler Aktionen eingebracht, sei es durch Bildungsmaterialien, Beiträge in Veranstaltungen oder durch die Vermittlung von Referent*innen aus  ihren Mitgliedskirchen.

Welt-Aids-Tag 2025: Bewusstsein schaffen!

„Wir dürfen nicht zulassen, dass durch politische Entscheidungen in den USA und sinkende Aufmerksamkeit hierzulande jahrzehntelange Erfolge gefährdet werden“, betont Daniel Viebach von der Aidshilfe Wuppertal.

Der Arbeitskreis Welt-Aids-Tag Wuppertal macht daher in diesem Jahr erneut deutlich, dass HIV weiterhin ein Thema ist, das Engagement erfordert. Durch Begegnungsaktionen und Bildungsangebote sollen besonders junge Menschen erreicht werden, deren Bewusstsein für das Thema in den vergangenen Jahren spürbar nachgelassen hat. 

Solidarität zeigen: Spenden für das Projekt „Tumaini“ und die Aidshilfe Wuppertal

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo verschärft sich seit Jahresbeginn die humanitäre Krise: Millionen Menschen sind auf der Flucht, viele ohne Zugang zu medizinischer Versorgung oder Bildung. Besonders hart trifft es Menschen mit HIV/Aids, die in dieser Notlage zusätzlich Diskriminierung erfahren.

Hier leistet die Baptistische Kirche in Zentralafrika (CBCA), eine Mitgliedskirche der VEM, lebenswichtige Arbeit. TUMAINI („Hoffnung“ auf Swahili) schützt besonders gefährdete Gruppen und begleitet derzeit rund 1.500 Menschen, vor allem Frauen, die mit HIV leben.

Über die Website der Aidshilfe Wuppertal können Sie Aids-Projekte und Programme unterstützen. Ihre Spende zum Welt-Aids-Tag 2025 fördert die Arbeit der Aidshilfe Wuppertal e.V. und Projekte wie TUMAINI in der DR Kongo. 

Mehr Informationen, u.a. ein einem gemeinsamen Statement auf YouTube, das auch Eindrücke aus dem TUMAINI Projekt zeigt, sowie aktuelle Veranstaltungsinformationen, finden Sie online auf:

https://aidshilfe-wuppertal.de/de/leben-mit-hiv/welt-aids-tag

Die VEM lädt dazu ein, die Aktionen zu besuchen und gemeinsam ein Zeichen für Solidarität, Vielfalt und Gesundheit zu setzen – in Wuppertal und weltweit.

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