„Wir können uns gar nicht vorbereiten: Es kommt ja eh immer anders!“ so beschreibt die VEM-Freiwillige Emma ihre Haltung kurz vor der Ausreise aus Deutschland nach Indonesien. So wie Emma geht es vielen internationalen Freiwilligen am Beginn ihres Jahres: Die Vorbereitungstage waren intensiv und oft übervoll mit Informationen – aber am Ende trifft doch keine Vorbereitung die Erfahrung des Freiwilligendienstes.
Ende August erreichten die Süd-Süd- und Nord-Süd-Freiwilligen der VEM ihre Einsatzstellen in den asiatischen und afrikanischen Mitgliedskirchen. Hier beginnen sie ihre Tätigkeiten und ihre Einarbeitung in Sprache und Kultur eines Kontextes, den sie bisher nicht kennen. Sie lernen, eigene Ansichten zu relativieren und von anderen Perspektiven aus zu betrachten. Und sie erfahren sich als Teil einer weltweiten Gemeinschaft, in der sie – trotz und mit allen Herausforderungen – aufgenommen werden und dazugehören.
Die Süd-Nord-Freiwilligen stehen in Deutschland kurz vor ihrem Zwischenseminar, weil hier der Rhythmus anders herum liegt: Ihr Freiwilligendienst beginnt und endet jeweils im März.
Wir freuen uns, dass unsere Freiwilligen ihren Dienst gut beginnen konnten und wünschen ihnen für das vor ihnen liegende Jahr alles Gute und Gottes Segen.