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PIDI - ein Same, der aufgeht

PIDI (Promotion of the Initiatives of Development to Ikau) steht für die „Förderung der Entwicklung in Ikau“ in Basankusu, das in der Äquatorialregion der Demokratischen Republik Kongo liegt.

Die Mehrzahl der Einwohner dort leben auf dem Niveau der Subsistenzwirtschaft: Ihre Existenz bestreiten sie durch Jagd, Fischerei, Hühneraufzucht oder einen Selbstversorgergarten.

Der VEM-Mitarbeiter Mr. Safari Kanyena berichtet von dem VEM-unterstützten Projekt für Landwirtschaft: Ein Same, der Früchte trägt.
So konnte zum Beispiel mithilfe der Unterstützung durch den Kirchenkreis Dortmund eine Kuh angeschafft werden.

Heute tragen diese Projekte gute Früchte. Das von der CADELU eingeführte Projekt wurde ich gleicher Weise auch von der CDCC ausgeführt.
Das Projekt wurde aufgrund einer Studie innerhalb der örtlichen Kirche ins Leben gerufen, in der deutlich wurde, dass viele Menschen gut arbeiten und erfolgreich produzieren können, wenn sie nur eine angemessene Schulung und die entsprechende Ausrüstung dazu erhalten.
Die Schulung beinhaltete landwirtschaftliche Methoden, die zu schnellem Erfolg führen (wie z.B. Gemüseanbau), die Nutzung von kirchlichen Grundstücken und die Ausstattung mit landwirtschaftlichen Geräten und Zuchtmethoden.

Im Wesentlichen führten drei Ansätze zu besonderem Erfolg: Die Organisation von Kirchenmitgliedern in Arbeitsgruppen (Pre-Kooperativen), die Vergabe von Kleinkrediten zur Anschaffung von landwirtschaftlichen Geräten sowie ein Pilotprojekt von Rinderaufzucht in Ställen.

Mit Hinblick auf die Strukturen der Pre-Kooperativen innerhalb der Kirchen: Die letzte Evaluation des Projektes hat ergeben, dass es bis jetzt in jeder Gemeinde eine Anzahl von Menschen gab, die durch ihre Zusammenarbeit und den Austausch ihrer täglichen Erfahrungen in der Landwirtschaft ihre Arbeit optimieren und sich gemeinsam eine Zukunft aufbauen konnten.
„Weil wir zusammengearbeitet haben und den Kredit für die landwirtschaftlichen Geräte erhalten hatten, konnten wir unsere Produktivität so verbessern, dass wir mit den 17 Macheten, die wir bekommen hatten, insgesamt 17 Hektar Land bearbeiten konnten. Mit der Ernte von Mais und Cassava konnten wir viele unserer Probleme lösen. Viele von uns können nun für einen gesicherten Lebensunterhalt ihrer Familien sorgen und Schulgeld für ihre Kinder zahlen. Manche sogar konnten durch den Verkauf ihrer Früchte wichtige Anschaffungen tätigen, so z.B. Motorräder, Möbel oder andere Dinge, die im Haushalt benötigt werden“, so erklärt Richard, der Vorsitzende der Bolena Pre-Kooperative.
Die neu geschaffenen landwirtschaftlichen Strukturen trügen auch zur Entwicklung der örtlichen Kirche bei.

Zusätzlich zu den bestehenden 17 Hektar bewirtschafteten sechs der Pre-Kooperativen sechs weitere Hektar, die sie mit Mais und Cassava bepflanzten, um damit die Entwicklung ihrer Kirche voranzubringen.
Nun können sie ein Kirchengebäude aus Steinen bauen und haben ein Motorrad für den Gemeindepfarrer angeschafft.

Auch die Fütterung von Kühen in Ställen ist eine neue Erfahrung, bei der mehr als eine Person noch viel dazu zu lernen hat. Der positive Einfluss des PIDI-Projektes hat dazu geführt, dass die fünf Kühe (drei davon sind in Djikau angesiedelt, eine in Mpelege und eine in Bombati) nun einen neuen Wirtschaftszweig der Gemeinde ausmachen.

(John Wesley Kabango, Leiter der Abteilung Afrika)

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