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13.06.2022

Projektbeauftragte der Region Afrika rücken näher zusammen

Teilnehmer*innen des Workshops für Projektbeauftragte; © Fotos: Uli Baege / VEM

Die Teilnehmer*innen des Workshops besuchen das »Upendo House« in Stone Town mit seinem interreligiösen Frauenprojekt und dem interreligiösen Zentrum.

Die Unterstützung ausgewählter Projekte von Mitgliedern der Gemeinschaft ist eine Kernaufgabe der VEM und einer der spezifischen Beiträge der VEM zum missionarischen Zeugnis. Um diese Arbeit weiter zu professionalisieren, fand vom 10. bis 14. Juni 2022 ein Workshop für Projektbeauftragte der VEM-Mitgliedskirchen in der Region Afrika statt. Gastgeberin war die Ost- und Küstendiözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT/ECD) auf Sansibar, koordiniert vom Regionalbüro der VEM. Vierzehn kirchliche Mitarbeiter*innen, die im Projektmanagement arbeiten, nahmen an dem Workshop teil. Die Teilnehmer*innen kamen aus Botswana, Namibia, Ruanda, Tansania und Südafrika.

Die VEM hatte zwei Experten für Projektmanagement mit der Leitung des Workshops beauftragt. Elie Leuwe von der Evangelischen Kirche in Kamerun (EEC) und Safari Kanyena von der Baptistischen Kirche in Zentralafrika (CBCA) trugen dazu bei, dass die Teilnehmer*innen die Grundprinzipien des von der VEM geförderten Ansatzes „Planning, Monitoring, Evaluation, Accountability and Learning“ (PMEAL) auffrischen konnten. Die beiden Experten werden auch einen zweiten geplanten Workshop im Jahr 2022 leiten, der sich an die frankophonen Mitglieder der Region richten wird.

Der Workshop war praxisorientiert und partizipativ. Die Teilnehmer*innen entwarfen eigene Projektanträge und stellten sie ihren Kolleg*innen vor. Der Workshop bot auch die Gelegenheit, Projekte des Kirchenkreises der Ost- und Küstendiözese in Sansibar zu besuchen wie das »Upendo House« in Stone Town mit seinem interreligiösen Frauenprojekt und dem interreligiösen Zentrum. Da die VEM im Jahr 2019 ein Projekt zur Schaffung von Einkommen schaffenden Maßnahmen in Verbindung mit dem Upendo-Frauenzentrum finanziert hatte, konnten die Workshop-Teilnehmer*innen den ursprünglichen Projektantrag und den -bericht im Anschluss kritisch bewerten. Alle hätten es aber genauso gefördert, wie die VEM es tat.

Die Ziele dieses Workshops waren u. a. der kollegiale Austausch, das Lernen miteinander, die gemeinsame Auseinandersetzung mit den neuen Förderkriterien und Berichtsformaten für Projekte der VEM, die Präsentation der Standards und Prozesse bei der VEM-Projektförderung und wie man die VEM-Antragsformulare korrekt ausfüllt.

Die Organisatoren des Workshops zogen eine positive Bilanz. Vor allem der Austausch mit anderen und das kollegiale Feedback waren für sie von entscheidender Bedeutung, wie Zakaria Mnkai, VEM-Programmbeauftragter, betonte: „Dieser Workshop überbrückt viele Gräben: den zwischen unseren Kolleg*innen in den Mitgliedskirchen und uns VEM-Mitarbeiter*innen. Wir werden nun enger zusammenrücken und die Zusammenhänge in den Kirchen  besser verstehen. Darüber hinaus stärkt der Workshop unsere Teilnehmer*innen, da sie nun wissen, dass sie nicht mehr allein sind, weil ein Netzwerk dieser Fachleute innerhalb der VEM-Region Afrika aufgebaut werden soll.“

 

 

 

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