Rassistische Diskriminierung war das Thema des UEM Global Lecture am 9. Februar 2022 unter dem Titel „Equal before God“. Rassismus hat weltweit schwerwiegende Folgen für die Gesellschaft geschaffen. Rina Krebru aus West Papua, Indonesien, und ehemalige Süd-Nord-Freiwillige der VEM, Pastor Pieter Grove, Moderator der Kap-Synode der Vereinigenden Reformierten Kirche im Südlichen Afrika (URCSA), und Sarah Vecera, stellvertretende Leiterin der Abteilung Deutschland, berichteten im Rahmen der UEM Global Lecture über ihre persönlichen Erfahrungen zum Thema Rassismus. Sie ordneten den Begriff in den historischen und gegenwärtigen Kontext ein. Über hundert Menschen aus Afrika, Asien und Europa nahmen an der virtuellen Veranstaltung UEM Global Lecture teil.
"Rassismus gibt es in allen Bereichen des Lebens, auch in der Kirche. Rassismus wirkt sich darauf aus, wer weltweit Macht und Kapital besitzt. Die Ideologie der weißen Vorherrschaft (white supremacy) ist immer noch eine Bürde, die die Schaffung einer gerechten und friedlichen Welt erschwert", meint Andar Parlindungan, Vorstandsmitglied der VEM und Moderator der Veranstaltung.
Das Ziel ist die Sichtbarkeit von People of Color in den Gemeinden und auf allen Leitungsebenen der Kirche. Darin waren sich die drei Referent*innen einig. Kirchen und Zivilgesellschaften müssen offener, deutlicher und selbstkritischer antirassistisch handeln. Die VEM bietet verschiedene Bildungs- und Schulungsprogramme an, mit dem Ziel, Rassismus in Kirche und Gesellschaft keinen Raum mehr zu geben. Wenn Sie an einem Antirassismus-Seminar der VEM teilnehmen möchten, hier ist der Link zu den Bildungs- und Schulungsangeboten: https://www.vemission.org/weiterbilden/seminare/konferenzen
Die VEM tritt gegen Diskriminierung und Rassismus ein und hat dies in einer Stellungnahme „Gleich vor Gott!“ dokumentiert. https://www.vemission.org/fileadmin/redakteure/Dokumente/Publikationen/DE_Rassismus-Statement-MT.pdf