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24.11.2021

Wechsel an der Spitze der westfälischen Ökumene

Verabschiedung von Ulrich Möller und Einführung von Albrecht Philipps (von links): Albrecht Philipps, Ingo Neserke, Präses Annette Kurschus, Katrin Göckenjan-Wessel, Ulrich Möller und Ulf Schlüter; © Foto: EKvW

Ein Gottesdienst in der Altstädter Nicolaikirche gab am Montagnachmittag den festlichen Rahmen für den Wechsel an der Spitze des Leitungsfelds Ökumene der Evangelischen Kirche von Westfalen. Präses Dr. h.c. Annette Kurschus verabschiedete Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller in den Ruhestand und führte Dr. Albrecht Philipps als Landeskirchenrat ein. 
Möller habe 21,5 Jahre lang die ökumenische Dimension von Kirche stark gemacht, so Präses Kurschus: „Du bist an vielen Orten der Erde heimisch. Normalerweise würde sich das auch an der heutigen Gästeschar abbilden.“ Pandemiebedingt fand der Festgottesdienst vor einer kleineren Gemeinde statt, parallel verfolgten Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter eine YouTube-Übertragung. Die Kontakte in die Partnerkirchen auf der ganzen Welt, die Ulrich Möller bei Besuchen, Projekten, Kampagnen und Hilfsaktionen aufgebaut und gepflegt hat, sind auch auf Distanz stabil. Ulrich Möller ist seit 2016 Ratsmitglied und Vize-Moderator der VEM. Er ist seit vielen Jahren eng mit der VEM verbunden und wird aufgrund seines langjährigen Engagements für die VEM sehr geschätzt.

„Diakonie und Ökumene werden das Gesicht einer Kirche der Zukunft sein“, sagte Albrecht Philipps in seiner Predigt zur Einführung. Er ist zum 1. November 2021 von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur westfälischen Landeskirche gewechselt. Philipps war bei der EKD bereits mit Themen der Konfessions-Ökumene, der weltweiten Ökumene, der Weltbünde und Zusammenschlüsse, des Ökumenischen Rates der Kirchen und der Zusammenarbeit mit den Weltreligionen sowie den diakonischen Partnern befasst.
Der Theologe kehrte nach 17 Jahren ins Bielefelder Landeskirchenamt zurück. Er hatte bereits von 2001 bis 2004 als Pfarrer im Entsendungsdienst im Präsesbüro gearbeitet. „Es reizt Sie offenbar, in völlig neuer Rolle und mit ganz anderen Aufgaben nochmal einzusteigen“, sagte Annette Kurschus. Philipps sei als Theologe neue Wege gegangen und bringe eine weite Sicht auf die Kirche mit.
 

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