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Wie können wir als Kirche gemeinsam Katastrophen überwinden?

Die Evangelische Kirche in Kamerun organisierte auch Besuche vor Ort, um Hilfsmaßnahmen zu besprechen, Foto: VEM

Auf Einladung der Evangelischen Kirche von Kamerun (ECC) trafen sich Teilnehmende aus den afrikanischen Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) vom 4. bis 7. Oktober 2023 in Douala /Kamerun zum gemeinsamen Workshop mit dem Thema Katastrophenmanagement. Diese Workshops sind Teil der sogenannten Joint Programms der VEM und werden zu verschiedenen Themen von der Region Afrika der VEM initiiert und durchgeführt.

 

Der Workshop bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Katastrophen in ihren jeweiligen Kirchen und Ländern auszutauschen. Es war eine offene Diskussion zum gemeinsamen Lernen und Zuhören, um zu erfahren, was Menschen in ihrem jeweiligen Kontext erleben und mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind, wenn eine Katastrophe eintritt. Die Teilnehmenden diskutierten über Katastrophenmanagement, die jeweiligen Auswirkungen auf die Gesellschaft und darüber, wie die Kirche darauf reagieren kann. Dabei wurden die Auswirkungen auf das menschliche, soziale, natürliche, physische und finanzielle Kapital angesprochen.

 

Der Workshop steigerte das Verständnis von Vorbereitungs-, Abschwächungs- und Bewältigungsmaßnahmen bei von Menschen verursachten und natürlichen Katastrophen, um wirksam reagieren und sich erholen zu können. Verschiedene Initiativen von VEM-Mitgliedskirchen zeigten erfolgreiche Bewältigungsstrategien und wie Menschen vor Ort in Krisen begleitet werden können.

 

Die Evangelische Kirche von Kamerun organisierte Besuche in Mambanda, um mehr über die Herausforderungen zu erfahren, denen die Menschen in Krisensituation, zum Beispiel auf der Flucht vor Gewalt oder Naturkatastrophen, in Bezug auf Unterkünfte und sanitäre Einrichtungen ausgesetzt sind.

 

Einige der Initiativen schätzten und würdigten die große Solidarität und Unterstützung innerhalb der VEM-Gemeinschaft von Kirchen und anderen lokale und internationalen Akteure.

 

In der Diskussion waren sich die Teilnehmer einig, dass es notwendig ist, Katastrophen im globalen und lokalen Kontext zu verstehen. Daher wurde jede Mitgliedskirche ermutigt, Katastrophen in ihrem eigenen Verständnis zu definieren.  Außerdem sollen die Kirchen und Gemeinschaften für das Katastrophenmanagement sensibilisiert und ermutigt werden, eigene finanzielle Reserven für den Notfall zu bilden. Die Workshop-Teilnehmer schlugen Empfehlungen für verschiedene Bereiche der Katastrophenbewältigung vor, und zwar für die Bereiche Bereitschaft, Schadensbegrenzung, Reaktion und Wiederherstellung.

 

"Die Sensibilisierung der Kirche und der Gemeinden für das Katastrophenmanagement ist ein notwendiges Thema, das in die Aktivitäten jeder Kirche aufgenommen werden muss", erklärten die Teilnehmenden.

 

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