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01.06.2021

38.250 Euro Nothilfe

Gegen die heiße Lava des Nyiragongo haben die Menschen vor Ort keine Chance. (Foto: Donjuan Masudi/VEM)

Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen sowie alle afrikanischen Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) sagen Nothilfemittel in Höhe von insgesamt 38.250 Euro zur Unterstützung der Baptistischen Kirche in Zentralafrika (CBCA) und der Opfer des Vulkanausbruchs im Ostkongo zu.

Am Abend des 22. Mai 2021 ereignete sich eine plötzliche Eruption des Vulkans Nyiragongo, der sich in rund 25 km Entfernung von der Millionenstadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo befindet. Der Vulkan war zuletzt im Jahr 2002 ausgebrochen. Die Bewohner im Stadtbezirk Kibati wurden von dem Lavastrom, der sich in Richtung der kongolesisch-ruandischen Grenze bewegte, überrascht. Begleitet wurde der Ausbruch von heißem Ascheregen, großem Lärm und andauernden Erdstößen. Diese Naturerscheinungen und ein großes Lichtphänomen über dem Vulkankrater lösten unter der Bevölkerung in der Stadt am Kivu-See Panik aus. Auf den Straßen kam es zu Unfällen, bei denen mindestens 13 Personen ums Leben kamen. Die heiße Lava strömte unter hohem Druck durch zahlreiche Dörfer rund um den Nyiragongo und kam 300m vor dem internationalen Flughafen von Goma zum Stillstand. Viele Bewohner der durch die Lava in Brand gesetzten Dörfer waren vor den gewalttätigen Konflikten in den Gebieten Masisi, Rutshuru und Süd-Lubero hierhin geflohen.

Aus Angst vor einem erneuten Ausbruch haben die Behörden eine Teilevakuierung der Millionenstadt angeordnet. Tausende sind in das Nachbarland Ruanda geflohen. Sie werden in Schulen, Kirchen und dem Stadion von Rubavu untergebracht.

Die Folgeschäden der Vulkaneruption

Neben den großen Fluchtbewegungen der Menschen aus dem Nyiragongo-Gebiet und aus 14 Stadtteilen Gomas verbrannten mehr als 800 Wohnhäuser. Viele Gebäude wurden beschädigt.  Geschäfte und Wohnhäuser wurden geplündert. Familien wurden im Zuge der Panik getrennt und Kinder vermisst. Mehr als 75% der landwirtschaftlichen Fläche um Goma verbrannte. Die Felder, die nicht der Lava zum Opfer fielen, wurden durch die einsetzenden schweren Regenfälle verwüstet. Die Ernte wurde zerstört. Die Nationalstraße N2 von Goma nach Rutshuru wurde mit dem Durchfluss des Lavastroms unpassierbar, der Zugang zu den Dörfern Kayanja, Buganda und Bugiro abgeschnitten. Neben einer Wasserleitung wurde auch die Stromversorgung der Stadt Goma vollständig zerstört.

Die Baptistische Kirche hilft vor Ort

Die örtliche CBCA-Kirche, ein VEM-Mitglied, ermittelte in den Bereichen Schutz, Ernährungssicherheit, Unterkunft und Gesundheit einen dringenden Hilfsbedarf und stellte bei der internationalen Kirchengemeinschaft einen Antrag auf Nothilfe. Benötigt werden Nahrungsmittel, Trinkwasser und grundlegenden Haushaltsgegenstände sowie Mittel für die psychosoziale Begleitung  traumatisierter Menschen. Ferner sollen Behelfsunterkünfte gebaut und die Strom- und Wasserversorgung wiederhergestellt werden. Gastfamilien, die geflohene Mitbürger*innen bei sich aufnehmen, sollen ebenso unterstützt werden wie Frauen, die durch wirtschaftliche Aktivitäten ihre Familien ernähren. Zudem sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, um den Schulbetrieb schnellstmöglich wiederaufzunehmen, sobald die Regierung dies zulässt.

Spendenkonto: Vereinte Evangelische Mission, KD-Bank eG, IBAN DE 45 3506 0190 0009 0909 08, Stichwort: Soforthilfe Vulkanausbruch Ostkongo oder hier online auf dieser Website.

Martina Pauly (VEM-Pressesprecherin)

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