Die Afrikanische Regionalversammlung der VEM (AfRA) will Programme zum Schutz von Kindern in den kommenden Jahren weiter verstärken. Das haben die Delegierten bei der Sitzung im tansanischen Bukoba beschlossen. Dabei soll über den regionalen Austausch von konkreten Projekten hinaus Richtlinien erarbeitet werden, die in allen Kirchen verbindlich zum Schutz von Kindern beitragen sollen.
Schutz der Umwelt
Darüberhinaus wollen sich die Kirchen für friedliche Lösungen gewaltsamer Konflikte einsetzen und Mediatoren ausbilden, die bei Konflikten vermitteln können. Ferner betonten eine Reihe von Kirchendelegierten aus fast allen vertretenen Ländern wie dringlich es sei, dem Klimawandel entgegenzutreten. Alle Kirchen wollen sich durch konkrete Aktionen und Bewusstseinsbildung am Schutz der Umwelt beteiligen.
Gefährdete Gruppen schützen
Auf dem Hintergrund einer Bibelarbeit über den "barmherzigen Samariter" riefen Vertreterinnen und Vertreter der afrikanischen Kirchen dazu auf, besonderen Augenmerk auf den Schutz besonders gefährdeter Gruppen, Minderheiten und ausgegrenzter Menschen zu legen wie zum Beispiel Albinos in Tansania oder indigene Gruppen in Botswana. HIV/Aids bleibt Schwerpunktthema auch in den kommenden Jahren. Die Regionalversammlung ruft alle Kirchen dazu, sich am Welt-Aidstag (1. Dezember) zu beteiligen.
Die Delegierten der Afrikanischen Regionalversammlung tagen noch bis Samstag in Bukoba.