Der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh hat die VEM in ihrem Missionshaus in Wuppertal besucht. Empfangen wurde der Sozialdemokrat vom Management Team der VEM und der Geschäftsführerin der Archiv- und Museumsstiftung.
Im Gespräch mit dem Management Team war eines der Hauptthemen die Visavergabe in deutschen Behörden: Internationale Organisationen wie die VEM sind auf eine reibungslose Unterstützung durch die für Visa zuständigen Behörden angewiesen. Ohne diese kann die VEM ihre Arbeit nicht leisten, denn an Programmen und Seminaren nehmen oft Gäste und Teilnehmende aus verschiedenen Ländern teil.
Gleichzeitig kann die VEM ein wertvoller Partner für die deutsche Regierung sein, indem sie ihr Wissen über die Länder zur Verfügung stellt, in denen die VEM Mitgliedskirchen hat.
Ein weiterer Punkt der Beratungen war der Export von Waffensystemen durch Deutschland: Das Management Team der VEM machte deutlich, dass die VEM diese Exporte, die zu Krieg und bewaffneten Konflikten führen, nicht gutheißt.
Nach seinem Besuch im Missionshaus wurde Lindh in das Museum der VEM auf der Hardt eingeladen, in dem die Geschichte der VEM und ihrer Mitgliedskirchen in Bildern und Objekten dargestellt wird. Hier sprach er mit Julia Besten, Geschäftsführerin der Archiv- und Museumsstiftung (AMS) der VEM, und Christian Froese, Archivar der AMS, über künftige Gesprächsverbindungen zum Thema „Umgang mit Kolonialismus“ sowie mögliche Kooperationen.