Am 24. März wurde das internationale Studienprogramm der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EvH) offiziell eröffnet. Unter den elf Teilnehmer*innen aus sechs Ländern sind vier Studierende aus VEM-Mitgliedskirchen: Ruanda, Indonesien, Tansania und Sri Lanka.
„Sozialarbeit und Berufe im Gesundheitswesen im Kontext von Kultur und Diversität“ – lautet der Titel des Studienprogramms. Vier Monate lang werden die Studierenden Einblicke in soziale und gesundheitsbezogene Fragen in einem interkulturellen und interdisziplinären Ansatz erhalten. Das Studienprogramm ist ein Angebot der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe und der Hochschule für Gesundheit in Bochum. „Diese Verbindung von akademischer Qualifizierung und internationalem sowie kontextuellem Lernen passt genau in das Kernprofil des VEM-Arbeitsbereiches Internationaler Diakonie“, sagte Rhoda Lynn Gregorio, die verantwortliche Programmkoordinatorin der VEM, bei der Eröffnung am Donnerstag.
Seit 2019 unterstützt die VEM das internationale Studienprogramm und finanziert die Teilnahme von Studierenden aus Hochschulen der VEM-Mitgliedskirchen. 2020 musste das Programm pandemiebedingt ausfallen, 2021 wurde es hybrid durchgeführt und in diesem Jahr ist wieder eine Präsenzveranstaltung möglich. Corona erschwert aber weiterhin die Einreise und Visaerteilung, sodass nicht alle Studierenden zum Auftakt des Programms dabei sein konnten. Zudem fehlen dieses Jahr aufgrund des Angriffskrieges auf die Ukraine die Studierenden aus Russland.
Am 26. April sind Teilnehmer*innen des diesjährigen Studienprogramms zu Gast im Missionshaus in Wuppertal, um die Vernetzung auch innerhalb der vielfältigen Arbeitsbereiche der VEM zu fördern.
Weitere Informationen: www.evh-bochum.de/programme-2022.html