Nach den schweren Verwüstungen auf den philippinischen Inseln Leyte und Samar hat die Vereinigte Kirche Christi in den Philippinen (UCCP), eine Mitgliedskirche der Vereinten Evangelische Mission (VEM), mit Hilfsmaßnahmen begonnen. Auf der Nachbarinsel Cebu wurde ein Nothilfezentrum eingerichtet, von wo aus die Hilfsgüter auf dem Seeweg in die am schwersten betroffenen Provinzen gebracht werden. Gestern ist VEM-Ratsmitglied Rose Pia Dulce bis zur Großstadt Tacloban vorgestoßen. Sie berichtet von einer völlig verwüsteten Stadt.
Operationen unmöglich
Fast alle Häuser, die einen Kilometer oder näher an der Küste liegen, seien zerstört, berichtet sie. Auch das kirchliche Krankenhaus „Bethany“ sei schwer beschädigt. Operationen seien unmöglich. Durch den Sturm selbst und durch Plünderungen sei der Medikamentenbestand des Krankenhauses vernichtet. Die Lage insgesamt sei aber kaum zu überblicken, so die UCCP. Viele kleinere Städte und Dörfer seien von der Außenwelt abgeschnitten, die Kommunikation sei zusammengebrochen.
Spenden dringend benötigt
Die VEM bittet um Spenden für die Menschen auf den Philippinen: Spendenkonto Konto: 90 90 90 8 bei der KD-Bank eG, BLZ 350 601 90, Stichwort: Taifun Philippinen.