Ungefähr drei Stunden von der Landeshauptstadt Kigali entfernt, in einer sehr abgelegenen Gegend im Ngoma District Ruandas, wirkt die presbyterianische Kirche in Kooperation mit der VEM auf die Bekämpfung von Armut und wirtschaftlicher Benachteiligung hin. Als Folge der Umsetzung dieses VEM Projektes, dessen Förderung 2012 begann, sieht sich die Stadtbevölkerung, die im Wesentlichen aus Überlebenden des Genozids von 1994 besteht, deutlich verbesserten Lebensbedingungen gegenüber.
Erreicht werden konnten bisher vor allem die folgenden Ziele
- Bekämpfung von Dürre und Bodenerosion durch Baumpflanzungen - beinahe 40.000 Bäume wurden zwischen 2012 und 2013 in dieser Region eingepflanzt.
- Ankurbelung der Landwirtschaft durch den verstärkten Einsatz von Nutztieren (Ziegen). Der Bevölkerung wurden die Vorzüge tierischen Düngers und die Kompostierung nahe gebracht. Ebenso die Aufzucht bestimmter Pflanzen, vor allem Bohnen und Mais. Der Erfolg war schnell messbar.
- Schließlich gelang es vielen der ansässigen Bewohner durch die landwirtschaftlichen Erfolge Rücklagen zu bilden, die der Schulausbildung der Kinder, der gesundheitlichen Versorgung von Familienangehörigen oder dem überfälligen Bau bzw. Ausbau von Kirchengebäuden zugute kamen.
Die Bewohner sind sehr dankbar die Ermöglichung dieses Projektes. Nur dadurch sei man in die Lage versetzt worden, die Lebensbedingungen im Hinblick auf Ernährung, Bekleidung, Bildung und Gesundheit spürbar zu verbessern.