Je vier Teilnehmende aus Afrika, Asien und Europa arbeiten vom 4. bis 17. November in Wuppertal gemeinsam an aktuellen Fragen der globalen Flüchtlings- und Migrationspolitik. Auf dem Programm stehen auch Keynote-Vorträge von Vertreterinnen von Amnesty International Köln und der Diakonie Rheinland, Westfalen und Lippe. Daneben werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit haben, im Rahmen mehrtägiger Praktika die Flüchtlingsarbeit in kirchlichen Einrichtungen hautnah kennenzulernen.
In vielen Mitgliedskirchen der VEM in Afrika, Asien und Deutschland ist Migration ein viel diskutiertes Thema. Während zahlreiche afrikanische und asiatische Mitgliedskirchen schon seit vielen Jahren Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit haben, stehen deutsche Mitgliedkirchen mit den aktuellen Flüchtlingsbewegungen vor neuen Herausforderungen. Der Partnerschafts-Workshop bringt internationale Expertinnen und Experten der Migrations- und Flüchtlingsarbeit zusammen und dient als Erfahrungsaustausch und der Entwicklung neuer Ideen. Zudem sollen neue Formen der internationalen Kirchenpartnerschaften entstehen. Das Projekt findet in zwei Phasen statt. Bei dem Workshop in Deutschland handelt es sich um Projektphase I, während die Projektphase II vom 1. bis 14. Juli 2019 in Ruanda stattfindet.
Zum Teilnehmendenkreis gehören: Claudia Latzel-Binder (EKvW, Deutschland), Karin Eckei (EKvW, Deutschland), Fabien Dushimirimana (EKiR, Deutschland), Monica Natali (Waldensische Kirche, Italien), Anastase Mashyaka (EAR, Ruanda), Daniel Dushimimana (EPR, Ruanda), Ezechiel Kathege (CBCA, DR Kongo), Polisi Kivava (CBCA, DR Kongo), Elson Lingga (GKPPD, Indonesien), Agustinus Purba (GBKP, Indonesien), Riza Salas (UCCP, Philippinen), Silvester Satkunanayagam (MC-SL, Sri Lanka).
Koordiniert wird der Workshop von den Partnerschaftsverantwortlichen der VEM: Lena Wallraff, Kristin Neubauer und Uli Baege.
VEM-Onlineredaktion