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08.08.2022

Spiritualität und Entwicklung sind Zwillinge

Christine Musongya erklärt den Workshop-Teilnehmer*innen das Ausbildungsprogramm "COPAM"; © Fotos: Uli Baege / VEM

Der junge Mann (rechts) lässt sich bei "COPAM" zum Musikinstrumentenbauer ausbilden, links im Bild sein Ausbilder.

Die Teilnehmer*innen des Workshops; © Foto: Elie Lomani

Die Unterstützung ausgewählter Projekte von Mitgliedern der Gemeinschaft ist eine Kernaufgabe der VEM und einer der spezifischen Beiträge der VEM zum missionarischen Zeugnis. Um diese Arbeit weiter zu professionalisieren, fand vom 2. bis 6. August 2022 ein Workshop für Projektbeauftragte der VEM-Mitgliedskirchen in der Demokratischen Republik Kongo statt. Gastgeberin war die Kirche Christi im Kongo (ECC) in Kinshasa. Koordiniert wurde die Schulung von Leah Enock, vom Regionalbüro der VEM. 14 kirchliche Mitarbeiter*innen, die im Projektmanagement arbeiten, nahmen an dem Workshop teil. Die Teilnehmer*innen kamen von der Baptistischen Kirche in Zentralafrika (CBCA), der Kirche der Jünger Christi im Kongo (CDCC), der Kirche der Vereinigten Evangelischen Gemeinden am Lulonga (CADELU) sowie der Gastgeberin. Auch der neue Süd-Süd-Mitarbeitende Laurent Kabuyaya, der seit 1. Juli für die CDCC als Finanzberater arbeitet, war dabei.

Die VEM hatte neben dem Projektkoordinator der VEM, Uli Baege, zwei Experten für Projektmanagement mit der Leitung des Workshops beauftragt: Elie Leuwe von der Evangelischen Kirche in Kamerun (EEC) und Safari Kanyena von der CBCA. Sie trugen dazu bei, dass die Teilnehmer*innen die Grundprinzipien des von der VEM geförderten Ansatzes „Planning, Monitoring, Evaluation, Accountability and Learning“ (PMEAL, Planung, Beobachtung, Auswertung, Erfahrung sammeln) auffrischen konnten.

Ein Highlight des Programms waren zwei Projektbesuche, bei denen die Teilnehmer*innen das theoretisch Erlernte in die Praxis umsetzen sollten. Das Team besuchte die Grund- und Sekundarschule Mapamboli (bedeutet in der Lingala-Sprache Segen), die 2019 von der CADELU eröffnet wurde. Anhand des damals an die VEM eingereichten Projektantrags und der heutigen Situation wurden Stärken und Schwächen des Projekts analysiert und kollegiales Feedback zur Verbesserung des Istzustands gegeben. Da die Schule Mapamboli in einer einkommensschwachen Region Kinshasas gelegen ist, und als Privatschule läuft, fehlen Einnahmen für den Lehrbetrieb. Im Anschluss besuchten die Projektbeauftragten die Gemeinde Limete der CBCA. Dort wurde ein Ausbildungsprogramm gestartet, das Menschen aus der Gemeinde zu Jobs und Einkommen verhelfen soll. Es können Kurse belegt werden von IT, über Hotelwesen, bis hin zu Schneiderei, Musikinstrumentenbau und Schustern. Die Gemeinde hat das Ausbildungsprogramm „COPAM“ (Centre d'orientation professionnelle et d'apprentissage de métier, Zentrum für Berufsberatung und Berufsausbildung) gestartet und finanziert es selbst. Dieses Beispiel zeigt auch, dass Spiritualität und Entwicklung Hand in Hand gehen, wie Zwillinge sind. „Unser Ansatz ist, dass wir unsere Gemeindeglieder selbstständig machen wollen. Wir teilen nicht nur das Geistliche mit ihnen, sondern stärken sie als Individuen, damit sie ihr Leben aktiv selbst gestalten können. Und schließlich müssen wir als Kirche für unsere Mitglieder da sein“, so Christine Musongya, Leiterin der Abteilung für Diakonie und Entwicklung der CBCA.

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