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VEM-Regionalversammlung Afrika 2026 in Botswana

Die Teilnehmenden der Jugend-Vorversammlung, Foto: VEM

Die Vorversammlung der Frauen in der Region Afrika, Foto: VEM

Erstmalig in 2026 fand auch eine Vorversammlung der Männer für die Region Afrika statt, Foto: VEM

Intensiven Austauch und Diskussionen prägten die Regionalversammlung 2026, Foto: VEM

Gemeinsames Gebet, intensive Diskussionen und der Austausch über gemeinsame Herausforderungen prägten die Afrika-Regionalversammlung der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), die in diesem Jahr in Gaborone, Botswana, stattfand. Gastgeberin war die Evangelical Lutheran Church in Botswana (ELCB), die Delegierte aus den Mitgliedskirchen der VEM-Afrika-Region willkommen hieß. Insgesamt 57 Teilnehmende beteiligten sich an den Beratungen, Begegnungen und Gottesdiensten.

Diskriminierung in Kirche und Diakonie im Fokus

 

Im Mittelpunkt der Versammlung stand das Thema der VEM-Generalversammlung 2025: „Der Balken in unserem Auge: Diskriminierung in Kirche und Diakonie“ (Matthäus 7,3). Die Delegierten setzten sich damit auseinander, wie Kirchen Diskriminierung innerhalb ihrer eigenen Strukturen erkennen und überwinden können. Dabei ging es nicht nur um theologische Reflexionen, sondern auch um konkrete Schritte hin zu mehr Gerechtigkeit, Teilhabe und gegenseitigem Respekt in kirchlichen Strukturen und diakonischen Diensten.

Vorversammlungen von Frauen, Jugend und erstmals auch Männern

 

Der Regionalversammlung gingen Vorversammlungen der Frauen, der Jugend und der Männer voraus. Besonders hervorzuheben ist die erste Männer-Vorversammlung der Afrika-Region, in der Fragen einer positiven und verantwortungsvollen Männlichkeit diskutiert wurden. Diese Treffen boten Raum, spezifische Perspektiven einzubringen und Themen vorzubereiten, die später in die Beratungen der Regionalversammlung einflossen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung lag auf der Stärkung der Eigenständigkeit der Mitgliedskirchen. In verschiedenen Beiträgen und Arbeitsgruppen wurde darüber beraten, wie Kirchen ihre vorhandenen Ressourcen besser nutzen können – etwa durch eine systematische Erfassung von Fachkompetenzen und Vermögenswerten, durch transparente Finanzstrukturen und durch neue lokale Initiativen zur Einkommensgenerierung. Ziel ist es, die kirchliche Arbeit langfristig nachhaltig zu sichern und die Verantwortung der Gemeinden für ihre eigene Entwicklung zu stärken.

Gemeinsames Engagement in der United Action Campaign

 

Auch die United Action Campaign der VEM spielte in den Gesprächen eine wichtige Rolle. Die Delegierten ermutigten die Mitgliedskirchen, diese gemeinsame Initiative stärker als eigene Aufgabe zu verstehen und sich aktiv an der Erreichung der vereinbarten Ziele zu beteiligen – beispielsweise durch die 1-Euro-Kampagne, besondere UEM-Sonntage oder das Engagement von VEM-Botschafter*innen.

Darüber hinaus beschäftigten sich die Teilnehmenden mit aktuellen Herausforderungen für Kirchen in Afrika. Themen wie Katastrophenvorsorge und Krisenmanagement, der verantwortungsvolle Einsatz von Künstlicher Intelligenz und sozialen Medien sowie die Rolle der Kirchen im Spannungsfeld von Politik, sozialen Veränderungen und christlichem Glauben standen auf der Agenda. In Arbeitsgruppen wurde gemeinsam darüber beraten, wie die Beschlüsse der VEM-Generalversammlung 2025 in der Afrika-Region konkret umgesetzt werden können.

Für inklusive Gemeinschaften in Kirche und Gesellschaft

 

Besondere Aufmerksamkeit galt auch der Frage, wie Kirchen inklusive Gemeinschaften fördern können. Die Delegierten betonten die Bedeutung von Geschlechtergerechtigkeit, der Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen, generationenübergreifender Beteiligung sowie des Respekts gegenüber ethnischer und sozialer Vielfalt in allen Bereichen kirchlichen Lebens – von Leitungsstrukturen über Gottesdienste bis hin zur diakonischen Arbeit.

Neben den Beratungen bot die Regionalversammlung auch Raum für Gebet, Gottesdienste und persönliche Begegnungen. Viele Teilnehmende betonten, wie wichtig dieser Austausch für das gegenseitige Verständnis innerhalb der internationalen Gemeinschaft der VEM ist.

Am Ende der Versammlung stand ein gemeinsamer Dank für die Begegnung und die gewachsene Gemeinschaft unter den Mitgliedskirchen der Afrika-Region. Die Delegierten bekräftigten ihren Auftrag, gemeinsam zu wachsen, voneinander zu lernen und Gottes Mission in der Welt weiterzutragen.

 

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