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08.05.2021

VEM trauert um Soritua Nababan

Pfarrer Dr. Soritua Nababan. (Foto: Reinhard Elbracht/VEM)

UiM-Vollversammlung im Juni 1996, Teilnehmende der Vollversammlung in Bethel. (v.links) Astri Rosalin Imelda (HKBP), Dr. S.A.E. Nababan, Frieda Manunsong (HKBP), W.T.P. Simarmata, Frau Hutabarat (HKBP), rechte Person unbekannt. (Foto: Reinhard Elbracht/VEM)

Aufbahrung von Pfarrer Nababan in Jakarta (Indonesien) am 8. Mai 2021. (Foto: HKBP)

Wir trauern um Ephorus Dr. S.A.E. Nababan, der am 8. Mai 2021 in Jakarta (Indonesien) im Alter von 87 Jahren verstarb.

1996 wurde Dr. Nababan zum ersten Moderator der VEM gewählt. In dieser Funktion leitete er die VEM bis zur zweiten Vollversammlung 2000 in Windhuk (Namibia). Von 1988 bis 1996 war Dr. Nababan Ko-Vorsitzender des „United in Mission Committee“. In dieser Eigenschaft war er an der Umwandlung der deutschen Vereinigten Evangelischen Mission in eine internationale Gemeinschaft von Kirchen mit den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel maßgeblich beteiligt.

Möglich wurde diese Transformation mit einer Satzung, die unter seiner Federführung entstand und die auf der Vollversammlung der Kirchen in Ramatea (Botswana) 1993 beschlossen und auf der konstituierenden Vollversammlung der VEM 1996 in Bethel in Kraft gesetzt wurde.

Mit seinen reichen Erfahrungen aus der internationalen Ökumene und seinen theologischen Überzeugungen und Anliegen zu Grundfragen der Mission trug er maßgeblich zu dem 1996 beschlossenen ganzheitlichen Missionsverständnis bei, das die VEM und ihre Arbeit bis heute prägt.

Ebenso hat er daran mitgewirkt, die auf gleichberechtigte Partizipation und Zusammenarbeit in der Mission zielenden Programme und Strukturen innerhalb der VEM und den Regionen Afrika, Asien und Deutschland zu entwickeln und zu gestalten. Auch diese Impulse haben in der Satzung von 1996 ihren Niederschlag gefunden und wirken bis heute fort.

„Mit dem Tod von Dr. Soritua Nababan verliert die VEM einen engen Weggefährten. Die VEM ist Dr. Nababan zu tiefem Dank verpflichtet und wird sein Vermächtnis und Erbe für die Arbeit der Mission ehren und in bleibender Erinnerung behalten“, so der Vorstand in seiner Würdigung des Lebens von Dr. Nababan, das in einem Kondolenzschreiben an seine Frau Alida Nababan und Familie, an seine Kirche, der Christlich-Protestantischen Toba-Batak-Kirche (HKBP) und an den Indonesischen Kirchenrat gesandt wurde.

Das Kondolenzschreiben kann hier nachgelesen werden.

Martina Pauly (Pressesprecherin)

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