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Wuppertaler Oberbürgermeisterin zu Gast im Missionshaus

Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (3. von rechts) mit Vertreter*innen der VEM vor dem Missionshaus in Wuppertal. Foto: VEM

Am 28. Mai kam die Wuppertaler Oberbürgermeisterin Miriam Scherff zusammen mit ihrem persönlichen Referenten Marek Wunder ins Missionshaus an der Rudolfstraße, um die Vereinte Evangelische Mission (VEM) kennenzulernen. Unter der Leitung von VEM-Generalsekretär Andar Parlindungan stellten mehrere VEM-Mitarbeitende die Schwerpunkte ihrer Arbeitsbereiche vor, darunter internationale Kirchenpartnerschaften, Musikprojekte sowie Bildungsprogramme für Frauen und junge Erwachsene.

Erläutert wurde auch die lange Geschichte der Mission in der Schwebebahnstadt: Nach der Fusion der Missionsvereine Elberfeld, Barmen und Köln im Jahr 1828 nahm die neue Rheinische Missionsgesellschaft (RMG) von ihrem heutigen Standort in Wuppertal-Barmen ihre weltweite Tätigkeit auf. Dass der Wandel der damals deutsch geprägten Mission hin zu einer gleichberechtigten internationalen Gemeinschaft von Kirchen in Afrika, Asien und Deutschland bereits in den 1970er Jahren seinen Anfang nahm, beeindruckte die Oberbürgermeisterin. Sie war in ihrem Namibia-Urlaub auf den Ortsnamen „Groß-Barmen" gestoßen und über eine Google-Recherche auf die RMG aufmerksam geworden.

Im Verlauf des Treffens wurden auch Perspektiven künftiger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wuppertal und der VEM ausgelotet. In diesem Zusammenhang verwies die Oberbürgermeisterin auf Möglichkeiten der Drittmittelförderung für Projekte und Themen, die für die VEM von Interesse sein könnten.

Zur Sprache kamen auch aktuelle Herausforderungen, die die VEM bei der Visa-Beschaffung an deutschen Botschaften in den Ländern ihrer Mitgliedskirchen erlebt, sowie die schleppende Terminvergabe der Wuppertaler Ausländerbehörde, die die Mitarbeitenden der VEM aus Afrika und Asien mit ihren Familien erfahren. In Visa-Angelegenheiten verwies die Oberbürgermeisterin auf die Zuständigkeit der Wuppertaler Bundestagsabgeordneten. Mit Blick auf die Ausländerbehörde räumte sie ein, dass es in der Vergangenheit Verzögerungen gegeben habe. Mittlerweile sei die Behörde jedoch personell aufgestockt worden, was eine schnellere Bearbeitung des Antragsstaus ermögliche.

Zum Abschluss überreichte der Generalsekretär der Oberbürgermeisterin und Mutter einer Tochter im Kita-Alter beide Ausgaben der von der VEM produzierten „Alle-Kinder-Bibel". Darüber hinaus erhielt sie einen roten Seidenschal mit traditionellen Batik-Ornamenten aus dem indonesischen West-Papua.

 

Alle Beteiligten bekräftigten ihren Wunsch, in Kontakt zu bleiben und die Zusammenarbeit künftig zu intensivieren.

 

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