Welcome, karibu sana, selamat datang, vítejte, dobrodošli, bem-vindo, herzlich willkommen in der Region Westliches Ruhrgebiet. Hier leben Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Sprachen zusammen, so bunt und vielfältig wie unser Glaube und unsere Kirchen. Wir feiern die Unterschiedlichkeit und lernen voneinander durch unsere internationalen Partnerschaften. In den Kirchenkreisen An der Ruhr, Duisburg, Essen und Oberhausen gibt es Verbindungen nach Tansania, Indonesien, Namibia, Südafrika, Tschechien, Brasilien, Bosnien und Herzegowina. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und arbeiten daran, rassistische und postkoloniale Strukturen zu überwinden. Aus der Arbeiterbewegung im Ruhrgebiet entstand auch der Einsatz für den Fairen Handel. Zusammen mit Kommunen und Zivilgesellschaft engagieren wir uns für Arbeits- und Menschenrechte weltweit.
In der evangelischen Friedenskirche Essen Steele hängt eine Gedenktafel, die an Verstorbene aus der Gemeinde erinnert, darunter ein Soldat, der während des Völkermordes am Herero–Volk 1906 in der Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“, dem heutigen Namibia, ums Leben kam. Die Gemeinde überlegt, wie die Tafel so präsentiert werden kann, dass sie informiert statt verklärt. Und wie können auch die Betroffenen von Krieg und Gewalt sowie betroffene Gemeinschaften in den Blick kommen, an die bislang kaum erinnert wird? Dazu gibt es drei Veranstaltungen:
18. März 2026, 18:00 Uhr: Der Filmabend bietet einen ersten Zugang zum Thema des Völkermords an den Ovaherero und Nama und beleuchtet koloniale Gewalt sowie deren Nachwirkungen bis in die Gegenwart. (Mit Mark Mushiva, Forensic Architecture)
29. April, 18:00 Uhr: Dieser Vortrags- und Diskussionsabend verbindet künstlerische Intervention mit politischer Analyse. Mit Prince Kamaazengi Marenga (Chief Coordinator for Ovaherero Reparatory Justice in Europa und Felix Henn, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika).
Termin noch offen: Im Workshop überlegen wir, wie künftig mit der Ehrentafel umgegangen werden soll. Soll die Tafel ergänzt werden, gibt es eine einordnende Erklärung, soll sie umgestaltet werden?
Datum: 18.03. und 29.04.2026
Zeit: jeweils ab 18:00 Uhr
Ort: Ev. Gemeindehaus Königssteele, Kaiser-Wilhelm-Str. 39, Essen Steele
Ansprechperson: Claudio Gnypek, gnypek-c@vemission.org
Anmeldung bitte über diesen Link: forms.churchdesk.com/f/mnQGrzNGNi
Junge Erwachsene aus Essen, Namibia und Tschechien treffen sich eine Woche lang in Brno. Die trilaterale Begegnung mit Christinnen und Christen aus der Hussitischen Kirche Brno, der Ev.-luth. Kirche in Namibia (ELCRN) und dem Kirchenkreis Essen diskutieren darüber, wie eine Kirche für junge Menschen sein sollte. Dabei lernen sie die Spiritualität, die Musik und die Natur Tschechiens kennen und haben jede Menge Spaß am interkulturellen Austausch.
Wir suchen noch interessierte Teilnehmende aus Essen.
Im Haus der Evangelischen Kirche Essen können ab sofort ausgediente Mobiltelefone abgegeben werden. Der Kirchenkreis beteiligt sich an der Handy-Aktion NRW. Im Recycling der Mobiltelefone werden kostbare Rohstoffe zurückgewonnen. Die Erlöse kommen Menschenrechtsprojekten zugute.
In der Kinderlesung wird die Bibel mit Bildern interaktiv und mit musikalischen Klängen präsentiert. Die ausgewählten Bibelgeschichten erzählt die Autorin Andrea Karimé rassismus- und diversitätssensibel, einfühlsam und poetisch, lebendig und kindgerecht. Mit der Lesung wollen wir Eltern und pädagogische Einrichtungen dabei unterstützen, einen weltoffenen Glauben zu vermitteln.
Datum: 28. März 2025
Zeit: 14:30 Uhr
Ort: Christuskirche, Weseler Str. 99, Oberhausen
Drei Deutsche reden, lesen und singen an einem Küchentisch, dem Ort, an dem offen geredet werden darf: Judy Bailey und Sarah Vecera als Schwarze Frauen und Mütter, die im eigenen Land immer wieder zu Fremden gemacht werden. Und Patrick Depuhl, Sohn eines in Himmlers Lebensborn geborenen Vaters. Über Schmerz und Hoffnung.
Jede Konzertlesung wird unterstützt durch einen Antirassismus-Workshop mit Referent*innen der VEM.
15:00 – 18:00 Uhr Workshop, 19:30 Uhr Konzertlesung.
Datum: 23. März 2025
Ort: Café Mary & Joe (Centro), Platz der Guten Hoffnung 1, 46047 Oberhausen
Kontakt: Pfarrer Ralf Kasper, Ev. Apostelkirchengemeinde Oberhausen-Osterfeld
Wie leben Christinnen und Christen in Indonesien? Wie sieht der kirchliche Alltag aus, und was bedeutet es, eine Minderheit in einem überwiegend muslimischen Land zu sein? Pfarrer Abram Barus aus Sumatra und die VEM-Freiwillige Beatrixs Arzad aus Westpapua berichten von ihren Familien und Gemeinden.
Ein Themenabend, den wir als Vortrag (45 Minuten) oder als Abendprogramm (90 Minuten) in Ihrer Gemeinde gestalten können.
Mit einem stimmungsvollen Gottesdienst wurde am 1. Advent 2025 die regionale Eröffnung der 67. Aktion von Brot für die Welt in der Essener Erlöserkirche gefeiert.
Präses Dr. Thorsten Latzel hielt die Predigt, Haupt- und Ehrenamtliche aus dem Kirchenkreis Essen, der Diakonie-RWL, von Brot für die Welt und der Vereinten Evangelischer Mission (VEM) gestalteten den Gottesdienst. „Kraft zum Leben schöpfen“ lautet das Motto der Aktion. „Es macht darauf aufmerksam, dass Wasser die Grundlage allen Lebens ist“, sagte Präses Latzel „Wasser, Ernährungssicherheit und gesunde Ernährung sind untrennbar miteinander verbunden“. Mithilfe von lokalen Partnerorganisationen setzt sich Brot für die Welt rund um den Globus für ein Recht auf sauberes Trinkwasser ein. Beteiligt waren auch die lokalen Gemeindepartnerschaftsgruppen aus Essen Burgaltendorf und Essen Werden.
Vom 17. bis 25. Oktober 2025 begleitete Claudio Gnypek eine kleine Delegation junger Erwachsener aus dem Kirchenkreis Oberhausen bei ihrem Besuch der Regionalsynode Freestate and Lesotho der Uniting Reformed Church in Southern Africa (URCSA).Im Vorfeld hatten sich die beiden Kirchen darauf verständigt, nach langer Pause mit Begegnungen unter jungen Erwachsenen die Partnerschaft wieder mit Leben zu füllen. Hannah Alexander, Tobias Vierkotten und Lukas Poersch reisten mit Claudio Gnypek nach Bloemfontein, der Hauptstadt der Provinz Freestate. Sie wurden herzlich von dem Moderator (Superintendent) Pfr. Langa Fokase und Skriba Pfr. Thabang Bookholane empfangen. Pfr. Bookholane hatte ein einwöchiges Besuchsprogramm organisiert und begleitete sie in dieser Zeit zusammen mit anderen Pfarrern und jungen Erwachsenen der Kirche.
Schon am zweiten Tag besuchten sie mehrere Gottesdienste und waren begeistert von der Dynamik, der Musik und der Freundlichkeit der Schwestern und Brüder. Sie lernten die Struktur des URCSA kennen und wie sich die in der Apartheid für Coloured und Black people getrennten Kirchen nach 1994 zur „Uniting Reformed Church“ zusammenschlossen. Doch bis heute existiert die Weiße reformierte Kirche in Südafrika immer noch getrennt von der URCSA.
Das Königreich Lesotho besuchten sie ebenfalls, wo eine Einreise ohne Visa möglich ist. In vielen Gemeinden berichtete man von Herausforderungen und Plänen, von Arbeitslosigkeit, und Finanzmangel, aber auch vom diakonischen Engagement, Sozialarbeit und von neuen Kirchengebäuden.
Besonders interessant war der Austausch mit den jungen Erwachsenen in der URCSA. Sie wollen die innerkirchlichen Trennungen überwinden, haben neue Ideen und leben ihren Glauben mit viel Enthusiasmus und Engagement. Die Idee, Oberhausen und den Kirchentag 2027 in Düsseldorf zu besuchen wurde begeistert aufgenommen. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen in Deutschland.
Welche Rolle spielen junge Menschen heute in der Kirche?
Diese Frage stand am 16. November 2024 im Mittelpunkt eines internationalen Gottesdienstes in der Essener Marktkirche. Junge Erwachsene aus Essen, Namibia und Tschechien kamen für eine Woche in Essen zusammen und gestalteten gemeinsam den abwechslungsreichen Gottesdienst mit viel Musik und Raum für Austausch.
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