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Region Westliches Ruhrgebiet

Welcome, karibu sana, selamat datang, vítejte, dobrodošli, bem-vindo, herzlich willkommen in der Region Westliches Ruhrgebiet. Hier leben Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Sprachen zusammen, so bunt und vielfältig wie unser Glaube und unsere Kirchen. Wir feiern die Unterschiedlichkeit und lernen voneinander durch unsere internationalen Partnerschaften. In den  Kirchenkreisen An der Ruhr, Duisburg, Essen und Oberhausen gibt es Verbindungen nach Tansania, Indonesien, Namibia, Südafrika, Tschechien, Brasilien, Bosnien und Herzegowina. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und arbeiten daran, rassistische und postkoloniale Strukturen zu überwinden. Aus der Arbeiterbewegung im Ruhrgebiet entstand auch der Einsatz für den Fairen Handel. Zusammen mit Kommunen und Zivilgesellschaft engagieren wir uns für Arbeits- und Menschenrechte weltweit.  

Aktuelles für die Region

  • 17. und 19. September 2026: Leute machen Kleider - Lesung und Workshop

    In der Fairen Woche in Mülheim geht es in diesem Jahr um Kleidung. Es gibt zwei Pop-Up Stände auf Mülheimer Wochenmärkten, bei denen faire Produkte aus dem Weltladen verkauft werden:

    Donnerstag, 17. September in Mülheim-Heißen und 
    Samstag, 19. September in Mülheim-Saarn

    Am Montag, 21. September gibt es eine Lesung mit Workshop unter dem Motto „Kleider machen Leute“. Wir lesen aus dem gleichnamigen Buch der Autorin Imke Müller-Hellmann. Annette Flinterman von Oikocredit erklärt, wie in Ägypten Baumwolle unter fairen Bedingungen produziert wird. Die Veranstaltungen werden organisiert in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Fairer Handel der Lukaskirchengemeinde Mülheim, dem Weltladen Mülheim, Oikocredit Westdeutschen Förderkreis e.V. und dem Regionalen Dienst der VEM.

    Datum: 21. September 2026 
    Zeit: 18:00 Uhr
    Ort: Ev. Ladenkirche, Kaiserstr. 4, 45468 Mülheim

  • 29. April 2026: Erinnerung und Verantwortung – Die Memorialtafel in der Essener Friedenskirche

    In der evangelischen Friedenskirche Essen Steele hängt eine Gedenktafel, die an Verstorbene aus der Gemeinde erinnert, darunter ein Soldat, der während des Völkermordes am Herero–Volk 1906 in der Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“, dem heutigen Namibia, ums Leben kam. Die Gemeinde überlegt, wie die Tafel so präsentiert werden kann, dass sie informiert statt verklärt. Und wie können auch die Betroffenen von Krieg und Gewalt sowie betroffene Gemeinschaften in den Blick kommen, an die bislang kaum erinnert wird? Dazu gibt es drei Veranstaltungen:

     

    18. März 2026, 18:00 Uhr: Der Filmabend bietet einen ersten Zugang zum Thema des Völkermords an den Ovaherero und Nama und beleuchtet koloniale Gewalt sowie deren Nachwirkungen bis in die Gegenwart. (Mit Mark Mushiva, Forensic Architecture)

    29. April, 18:00 Uhr: Dieser Vortrags- und Diskussionsabend verbindet künstlerische Intervention mit politischer Analyse. Mit Prince Kamaazengi Marenga (Chief Coordinator for Ovaherero Reparatory Justice in Europa und Felix Henn, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika).

    Termin noch offen: Im Workshop überlegen wir, wie künftig mit der Ehrentafel umgegangen werden soll. Soll die Tafel ergänzt werden, gibt es eine einordnende Erklärung, soll sie umgestaltet werden?
     

    Datum: 18.03. und 29.04.2026
    Zeit: jeweils ab 18:00 Uhr
    Ort: Ev. Gemeindehaus Königssteele, Kaiser-Wilhelm-Str. 39, Essen Steele

    Ansprechperson: Claudio Gnypek, gnypek-c@vemission.org
    Anmeldung bitte über diesen Link: forms.churchdesk.com/f/mnQGrzNGNi

  • 22. - 31. Mai 2026: Internationales Treffen junger Erwachsener aus Essen, Namibia und Brno in Tschechien

    Junge Erwachsene aus Essen, Namibia und Tschechien treffen sich eine Woche lang in Brno. Die trilaterale Begegnung mit Christinnen und Christen aus der Hussitischen Kirche Brno, der Ev.-luth. Kirche in Namibia (ELCRN) und dem Kirchenkreis Essen diskutieren darüber, wie eine Kirche für junge Menschen sein sollte. Dabei lernen sie die Spiritualität, die Musik und die Natur Tschechiens kennen und haben jede Menge Spaß am interkulturellen Austausch. 

    Wir suchen noch interessierte Teilnehmende aus Essen.

  • Handyaktion im Kirchenkreis Essen - Eine Mitmachaktion

    Im Haus der Evangelischen Kirche Essen können ab sofort ausgediente Mobiltelefone abgegeben werden. Der Kirchenkreis beteiligt sich an der Handy-Aktion NRW. Im Recycling der Mobiltelefone werden kostbare Rohstoffe zurückgewonnen. Die Erlöse kommen Menschenrechtsprojekten zugute.

  • Programm-Angebot: Evangelisch in Indonesien

    Wie leben Christinnen und Christen in Indonesien? Wie sieht der kirchliche Alltag aus, und was bedeutet es, eine Minderheit in einem überwiegend muslimischen Land zu sein? Pfarrer Abram Barus aus Sumatra und die VEM-Freiwillige Beatrixs Arzad aus Westpapua berichten von ihren Familien und Gemeinden.
    Ein Themenabend, den wir als Vortrag (45 Minuten) oder als Abendprogramm (90 Minuten) in Ihrer Gemeinde gestalten können.


Einblicke in die Arbeit vor Ort

  • Reisetagebuch Tansania jetzt online

    Lebendige Gottesdienste, spannende Alltagseinblicke und Gemeinschaft über tausende Kilometer hinweg, das erlebten Pfarrerin Birgit Meinert-Tack, Claudio Gnypek, Joel Rühl und Annika Lante beim Partnerschaftsbesuch im Juli 2026 in Daressalam. Alle zwei Jahre findet eine Begegnung des Kirchenkreises An der Ruhr mit dem Northern District der Ev. Lutherischen Kirche aus Daressalam (ELCT) statt, jeweils abwechselnd in Deutschland und in Tansania. Dieses Jahr lud der Northern District Dar es Salaam (ELCT – ECD) seine Partner aus Deutschland ein. Aktuell befassen sich die Kirchenpartner auf beiden Seiten mit dem Leben als wachsende bzw. schrumpfende Kirche. Bei einem eindrücklichen Abend in der Ev. Ladenkirche in Mühlheim haben die Reisenden davon berichtet. 

    Wer nicht dabei sein konnte, findet ein inspirierendes Reisetagebuch auf der Homepage des Kirchenkreises.

    Claudio Gnypek berichtet: "Es war interessant zu sehen, wie wichtig für viele Menschen in Tansania die Kirche im Alltag ist. Wir lernten, wie die Kirche ihre Einnahmen verwaltet, wie sie strategisch plant und wie selbstverständlich zu jeder Gemeinde neben dem Kirchengebäude auch ein Krankenhaus und eine Schule gehört. Wir führten sehr interessante Gespräche, die sicher noch spannender werden, wenn wir beim Gegenbesuch über die schrumpfende Kirche in Mülheim sprechen."

  • Bericht zur Lesung mit Stephan Anpalagan - Für den Frieden

    Der in Sri Lanka geborene und in Wuppertal aufgewachsene evangelische Theologe und Autor Stephan Anpalagan stellte sein neues Buch “Für den Frieden – Widerruf meiner Kriegsdienstverweigerung” vor. Darin spricht er persönlich über die Beweggründe seiner Kriegsdienstverweigerung und seinen Perspektivwechsel in Bezug auf Bundeswehr, Friedenspolitik und Verteidigung.

    Im Essener Kulturzentrum Grend las er aus seinem Buch und diskutierte mit dem Publikum über Sicherheit und gesellschaftliche Verantwortung. Moderiert wurde der Abend von Claudio Gnypek.

  • Eröffnung der aktuellen Aktion „Kraft zum Leben schöpfen“ von Brot für die Welt

    Mit einem stimmungsvollen Gottesdienst wurde am 1. Advent 2025 die regionale Eröffnung der 67. Aktion von Brot für die Welt in der Essener Erlöserkirche gefeiert. 

    Präses Dr. Thorsten Latzel hielt die Predigt, Haupt- und Ehrenamtliche aus dem Kirchenkreis Essen, der Diakonie-RWL, von Brot für die Welt und der Vereinten Evangelischer Mission (VEM) gestalteten den Gottesdienst. „Kraft zum Leben schöpfen“ lautet das Motto der Aktion. „Es macht darauf aufmerksam, dass Wasser die Grundlage allen Lebens ist“, sagte Präses Latzel „Wasser, Ernährungssicherheit und gesunde Ernährung sind untrennbar miteinander verbunden“. Mithilfe von lokalen Partnerorganisationen setzt sich Brot für die Welt rund um den Globus für ein Recht auf sauberes Trinkwasser ein. Beteiligt waren auch die lokalen Gemeindepartnerschaftsgruppen aus Essen Burgaltendorf und Essen Werden.

  • Junge Erwachsene begegnen sich in Südafrika: 17.-25. Oktober 2025

    Vom 17. bis 25. Oktober 2025 begleitete Claudio Gnypek eine kleine Delegation junger Erwachsener aus dem Kirchenkreis Oberhausen bei ihrem Besuch der Regionalsynode Freestate and Lesotho der Uniting Reformed Church in Southern Africa (URCSA).Im Vorfeld hatten sich die beiden Kirchen darauf verständigt, nach langer Pause mit Begegnungen unter jungen Erwachsenen die Partnerschaft wieder mit Leben zu füllen. Hannah Alexander, Tobias Vierkotten und Lukas Poersch reisten mit Claudio Gnypek nach Bloemfontein, der Hauptstadt der Provinz Freestate. Sie wurden herzlich von dem Moderator (Superintendent) Pfr. Langa Fokase und Skriba Pfr. Thabang Bookholane empfangen. Pfr. Bookholane hatte ein einwöchiges Besuchsprogramm organisiert und begleitete sie in dieser Zeit zusammen mit anderen Pfarrern und jungen Erwachsenen der Kirche.

    Schon am zweiten Tag besuchten sie mehrere Gottesdienste und waren begeistert von der Dynamik, der Musik und der Freundlichkeit der Schwestern und Brüder. Sie lernten die Struktur des URCSA kennen und wie sich die in der Apartheid für Coloured und Black people getrennten Kirchen nach 1994 zur „Uniting Reformed Church“ zusammenschlossen. Doch bis heute existiert die Weiße reformierte Kirche in Südafrika immer noch getrennt von der URCSA.

    Das Königreich Lesotho besuchten sie ebenfalls, wo eine Einreise ohne Visa möglich ist. In vielen Gemeinden berichtete man von Herausforderungen und Plänen, von Arbeitslosigkeit, und Finanzmangel, aber auch vom diakonischen Engagement, Sozialarbeit und von neuen Kirchengebäuden. 

    Besonders interessant war der Austausch mit den jungen Erwachsenen in der URCSA. Sie wollen die innerkirchlichen Trennungen überwinden, haben neue Ideen und leben ihren Glauben mit viel Enthusiasmus und Engagement. Die Idee, Oberhausen und den Kirchentag 2027 in Düsseldorf zu besuchen wurde begeistert aufgenommen. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen in Deutschland.

  • Internationale Jugendbegegnung gestaltet Gottesdienst in Essen

    Welche Rolle spielen junge Menschen heute in der Kirche?
    Diese Frage stand am 16. November 2024 im Mittelpunkt eines internationalen Gottesdienstes in der Essener Marktkirche. Junge Erwachsene aus Essen, Namibia und Tschechien kamen für eine Woche in Essen zusammen und gestalteten gemeinsam den abwechslungsreichen Gottesdienst mit viel Musik und Raum für Austausch.

Foto: VEM
Diakon Claudio Gnypek
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