Welcome, karibu sana, selamat datang, vítejte, dobrodošli, bem-vindo, herzlich willkommen in der Region Westliches Ruhrgebiet. Hier leben Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Sprachen zusammen, so bunt und vielfältig wie unser Glaube und unsere Kirchen. Wir feiern die Unterschiedlichkeit und lernen voneinander durch unsere internationalen Partnerschaften. In den Kirchenkreisen An der Ruhr, Duisburg, Essen und Oberhausen gibt es Verbindungen nach Tansania, Indonesien, Namibia, Südafrika, Tschechien, Brasilien, Bosnien und Herzegowina. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und arbeiten daran, rassistische und postkoloniale Strukturen zu überwinden. Aus der Arbeiterbewegung im Ruhrgebiet entstand auch der Einsatz für den Fairen Handel. Zusammen mit Kommunen und Zivilgesellschaft engagieren wir uns für Arbeits- und Menschenrechte weltweit.
Im Haus der Evangelischen Kirche Essen können ab sofort ausgediente Mobiltelefone abgegeben werden. Der Kirchenkreis beteiligt sich an der Handy-Aktion NRW. Im Recycling der Mobiltelefone werden kostbare Rohstoffe zurückgewonnen. Die Erlöse kommen Menschenrechtsprojekten zugute.
Die Eröffnung der 59. Aktion von Brot für die Welt findet am 30. November in Essen statt. Der Regionale Dienst der VEM ist an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt, in dem Präses Dr. Thorsten Latzel predigen wird. Im Anschluss sind alle zu einem Empfang mit Adventsmarkt im Gemeindehaus eingeladen.
Die VEM wird dort mit einem Informationsstand vertreten sein und ihre internationale Arbeit sowie Projekte zum Thema Wasser vorstellen.
Unter dem Motto „Wasser für alle!“ macht Brot für die Welt in diesem Jahr auf die weltweite Wasserkrise aufmerksam: Fast 2,1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, und jeder Dritte lebt ohne sanitäre Einrichtungen – besonders betroffen sind Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika.
In der Kinderlesung wird die Bibel mit Bildern interaktiv und mit musikalischen Klängen präsentiert. Die ausgewählten Bibelgeschichten erzählt die Autorin Andrea Karimé rassismus- und diversitätssensibel, einfühlsam und poetisch, lebendig und kindgerecht. Mit der Lesung wollen wir Eltern und pädagogische Einrichtungen dabei unterstützen, einen weltoffenen Glauben zu vermitteln.
Datum: 28. März 2025
Zeit: 14:30 Uhr
Ort: Christuskirche, Weseler Str. 99, Oberhausen
Drei Deutsche reden, lesen und singen an einem Küchentisch, dem Ort, an dem offen geredet werden darf: Judy Bailey und Sarah Vecera als Schwarze Frauen und Mütter, die im eigenen Land immer wieder zu Fremden gemacht werden. Und Patrick Depuhl, Sohn eines in Himmlers Lebensborn geborenen Vaters. Über Schmerz und Hoffnung.
Jede Konzertlesung wird unterstützt durch einen Antirassismus-Workshop mit Referent*innen der VEM.
15:00 – 18:00 Uhr Workshop, 19:30 Uhr Konzertlesung.
Datum: 23. März 2025
Ort: Café Mary & Joe (Centro), Platz der Guten Hoffnung 1, 46047 Oberhausen
Kontakt: Pfarrer Ralf Kasper, Ev. Apostelkirchengemeinde Oberhausen-Osterfeld
Wie leben Christinnen und Christen in Indonesien? Wie sieht der kirchliche Alltag aus, und was bedeutet es, eine Minderheit in einem überwiegend muslimischen Land zu sein? Pfarrer Abram Barus aus Sumatra und die VEM-Freiwillige Beatrixs Arzad aus Westpapua berichten von ihren Familien und Gemeinden.
Ein Themenabend, den wir als Vortrag (45 Minuten) oder als Abendprogramm (90 Minuten) in Ihrer Gemeinde gestalten können.
Vom 17. bis 25. Oktober 2025 begleitete Claudio Gnypek eine kleine Delegation junger Erwachsener aus dem Kirchenkreis Oberhausen bei ihrem Besuch der Regionalsynode Freestate and Lesotho der Uniting Reformed Church in Southern Africa (URCSA).Im Vorfeld hatten sich die beiden Kirchen darauf verständigt, nach langer Pause mit Begegnungen unter jungen Erwachsenen die Partnerschaft wieder mit Leben zu füllen. Hannah Alexander, Tobias Vierkotten und Lukas Poersch reisten mit Claudio Gnypek nach Bloemfontein, der Hauptstadt der Provinz Freestate. Sie wurden herzlich von dem Moderator (Superintendent) Pfr. Langa Fokase und Skriba Pfr. Thabang Bookholane empfangen. Pfr. Bookholane hatte ein einwöchiges Besuchsprogramm organisiert und begleitete sie in dieser Zeit zusammen mit anderen Pfarrern und jungen Erwachsenen der Kirche.
Schon am zweiten Tag besuchten sie mehrere Gottesdienste und waren begeistert von der Dynamik, der Musik und der Freundlichkeit der Schwestern und Brüder. Sie lernten die Struktur des URCSA kennen und wie sich die in der Apartheid für Coloured und Black people getrennten Kirchen nach 1994 zur „Uniting Reformed Church“ zusammenschlossen. Doch bis heute existiert die Weiße reformierte Kirche in Südafrika immer noch getrennt von der URCSA.
Das Königreich Lesotho besuchten sie ebenfalls, wo eine Einreise ohne Visa möglich ist. In vielen Gemeinden berichtete man von Herausforderungen und Plänen, von Arbeitslosigkeit, und Finanzmangel, aber auch vom diakonischen Engagement, Sozialarbeit und von neuen Kirchengebäuden.
Besonders interessant war der Austausch mit den jungen Erwachsenen in der URCSA. Sie wollen die innerkirchlichen Trennungen überwinden, haben neue Ideen und leben ihren Glauben mit viel Enthusiasmus und Engagement. Die Idee, Oberhausen und den Kirchentag 2027 in Düsseldorf zu besuchen wurde begeistert aufgenommen. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen in Deutschland.
Welche Rolle spielen junge Menschen heute in der Kirche?
Diese Frage stand am 16. November 2024 im Mittelpunkt eines internationalen Gottesdienstes in der Essener Marktkirche. Junge Erwachsene aus Essen, Namibia und Tschechien kamen für eine Woche in Essen zusammen und gestalteten gemeinsam den abwechslungsreichen Gottesdienst mit viel Musik und Raum für Austausch.
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