Die sieben Kirchenkreise der Region Bergisches Land – Düsseldorf, Düsseldorf-Mettmann, Lennep, Leverkusen, Niederberg, Solingen und Wuppertal – sind überwiegend städtisch (großstädtisch) geprägt, verbunden mit wenigen ländlichen Bereichen. Neben den offiziellen Kirchenkreis-Partnerschaften nach Namibia, Südafrika, DR Kongo, Ruanda, Indonesien, Tansania, Kenia, Nicaragua und Südafrika bestehen mannigfaltige internationale Beziehungen der Kirchengemeinden.
Thematische Schwerpunkte der Region sind: Interkulturelle Öffnung, Rassismus und Kirche, Ökumenische Partnerschaften
Alle, die in der Region Bergisches Land an Themen der weltweiten Ökumene interessiert sind, können sich diesen Termin schon einmal vormerken. Alle sind herzlich willkommen.
Datum: 27. Juni 2026
Zeit: 10-13 Uhr
Ort: wird noch bekannt gegeben
Anmeldung bei Pfarrer Matthias Schmid
Nächstes Treffen der Regionalgruppe Bergisches Land findet am 31. Januar 2026, 10.00-13.00 Uhr statt. Alle interessierte sind herzlich willkommen!
Anmeldung bei Matthias Schmid.
Alle zwei Wochen treffen sich Interessierte zum internationalen Bibelgespräch. Im Mittelpunkt des Abends stehen Begegnung und ein Bibeltext, der mit unterschiedlichen kulturellen „Brillen“ betrachtet wird. Unter Mitwirkung von Pfarrer Matthias Schmid.
Datum: 30. Januar 2026
Zeit: 18.30-20.00 Uhr
Ort: Varresbecker Str. 26, Wuppertal
Wuppertaler Gemeinden unterschiedlicher Herkunft veranstalten wieder das Neujahrssingen 2026. Seien Sie dabei bei diesem interkulturellen Fest musikalischer Verbundenheit.
Mitwirkende: Internationale Gemeinde „Church of Peace“, “Glory to Jesus Worship Group” der tamilischen Gemeinde, Chor der Internationalen Evangelischen Gemeinschaft (IEG), amaSing Praiseband Gemeinde Gemarke-Wupperfeld und Evangelische Koreanische Missionsgemeinde.
Datum: 17. Januar 2026
Zeit: 17:00 Uhr
Ort: Gemarker Kirche, Zwinglistr.5
Frauenkreis der Ev. Kirchengemeinde Schlebusch zum Thema Süß statt bitter. Orangen aus Kalabrien/Italien
Orangen, Zitronen, Grapefruit, Mandeln ... Rosarno, die Kleinstadt in Kalabrien, in der Nähe der Stiefelspitze Italiens, ist ein Paradies auf Erden. Doch nicht für die Bauern und Erntehelfer, die diese und andere Früchte anbauen. Wanderarbeiter; Tagelöhner; kein Lohn, von dem man anständig leben, geschweige denn eine Miete bezahlen könnte; Preisdruck durch internationale Konzerne: Doch in Rosarno entstand eine Keimzelle des Widerstands: Eine Gruppe von Aktivisten, Landwirten und Tagelöhnern gründete den Verein „SOS Rosarno“.
Wir schildern anschaulich deren Geschichte, die Verbindung zu „Mediterranean Hope“, dem Migranten- und Flüchtlingsprogramm der Föderation evangelischer Kirchen in Italien, stellen die „Orangenaktion“ vor und zeigen auf, wie man sich an ihr beteiligen kann.
Datum: 14. Januar 2026
Zeit: 10:00 Uhr
Ort: Gemeindezentrum Leverkusen Schlebusch, Martin Luther Str., Leverkusen
Zum Thema "ER erfüllt seine Versprechen (Psalm 145,13)" gibt es eine Spurensuche zum partnerschaftlichen Miteinander in der Vereinten Evangelischen Mission.
Datum: 12. Januar 2026
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Gemeindezentrum West, Donaustr. 26, Mettmann
Laurent Kabuyaya, Süd-Süd-Mitarbeiter der Vereinten Evangelischen Mission, kam im Rahmen der Partnerschaft zu Besuch nach Hilden; der Kontakt wurde durch Matthias Schmid, Pfarrer im Regionalen Dienst der VEM, hergestellt. Die Schülerinnen und Schüler der 10er Französisch-Kurse nutzten die Gelegenheit, direkt mit Kabuyaya ins Gespräch über die Situation im DR Kongo zu kommen, und er berichtete von seiner Arbeit in der CDCC, einer VEM-Mitgliedskirche in Équateur, West-DR Kongo. Die Kirche begleitet ganzheitlich: traditionelle Gottesdienste, Chöre und ebenso Schulungen im ökologischen Landbau gegen Mangelernährung gehören zum kirchlichen Engagement. Hierbei liegt ein besonderer Fokus auf Projekte, die das Miteinander der ethnischen Volksgruppen der Bantus und Pygmeen fördern, für friedliches Zusammenleben in der Region. Der Vormittag zeigte die geografische und kulturelle Vielfalt des zentralafrikanischen Landes und gab Einblick in konkrete kirchliche Hilfs- und Bildungsarbeit in einem politisch herausfordernden Umfeld. Kabuyaya betonte, dass kirchliche Entwicklungsarbeit nicht nur Hilfe vor Ort bedeutet, sondern auch Austausch und gegenseitiges Verständnis stärkt. Mit Blick auf mögliche weitere Kooperationen endete der Besuch. Die Verbindung von Bildungsarbeit, Gemeindealltag, ökologischer Praxis sowie interkulturelle Begegnung sind tragende Säulen des Regionalen Dienstes der VEM – im Rahmen einer ganzheitlichen Mission weltweit.
Der Regionale Dienst der VEM war bei den Herbstsynoden der Kirchenkreise Düsseldorf, Lennep und Niederberg mit einem Infostand präsent. Er bot Gelegenheit zum Austausch und informierte über aktuelle Projekte. Über eine Unterschrift konnten sich die Synodalen an der Kampagne: „Raus aus der globalen Schuldenkrise – Erlassjahr 2025 – Turn Debt into Hope!“ beteiligen. Zudem gab es Hintergrundinformationen zur NRW-Handyaktion, die Verbindungen zwischen evangelischem Glauben und nachhaltigen Bildungszielen sichtbar macht und eine konkrete Sammelaktion zur Wiedergewinnung recycelter Rohstoffe unterstützt. Die „Alle-Kinder-Bibeln“ (Band 2 ist neu erschienen) regen dazu an, interkulturell und rassismussensibel biblische Geschichten zu vermitteln und neue Perspektiven in kirchlichen, schulischen oder Kita-Alltag hineinzutragen.
Rund 20 Frauen erhielten vom Regionalen Dienst der VEM Einblicke in faire Handelswege und SOS Rosarno. Fairer Handel sorgt für gerechte Löhne, sichere Arbeitsbedingungen und Transparenz in der Lieferkette. SOS Rosarno zeigt, wie migrantische Wanderarbeiter menschenwürdig leben und arbeiten können.
Es gibt Orangenaktionen beispielweise in Solingen-Remscheid und Köln, die den Direktimport aus Kalabrien ohne Zwischenhandel fördern. Bestellungen erfolgen zwei- bis dreimal jährlich und werden nach Deutschland geliefert. Vor Ort koordinieren ehrenamtliche Teams die Verteilung und stärken die lokale Vernetzung. Die Aktion unterstützt sowohl europäische Verbraucherinnen und Verbraucher als auch die Arbeiter und die Produzierenden in Kalabrien. Zukunftsfokus ist nachhaltiger Konsum, gerechte Bedingungen und bürgerschaftliches Engagement.
Wer mehr über Termine und Bestellungen erfahren möchte, wendet sich an die Orangenaktionen z. B. Solingen-Remscheid oder den Regionalen Dienst in der Region.
Diese Initiative zeigt, wie lokale Zusammenarbeit globale Gerechtigkeit konkret werden lässt. Süß statt bitter bedeutet mehr als Geschmack – es ist eine verlässliche Gemeinschaftsaktion für faire Arbeitsbedingungen.
Die Regionalgruppe des Regionalen Dienstes – Bergisches Land traf sich am 31. Januar in Monheim. Neben Berichten über international ökumenische Aktivitäten in den Kirchenkreisen – lokal vor Ort und weltweit – stand das zentrale Thema des Vormittags im Mittelpunkt: Klimagerechtigkeit.
Referentin war Julia Horn, Klimaschutzkoordinatorin des Kirchenkreises Lennep. Als studierte Naturwissenschaftlerin bringt sie umfassende Erfahrungen aus NGO-klimapolitischer Arbeit mit, unter anderem Teilnahme an Weltklimakonferenzen (COP). Mit ihrer Expertise begleitet sie die praktische Umsetzung von „Klima.Gerecht.2035“ im Kirchenkreis Lennep. In ihrem Referat führte allgemein in das Thema Klimagerechtigkeit ein und skizzierte zentrale Fragestellungen und Perspektiven.
Die internationale ökumenische Perspektive auf das Thema Klimagerechtigkeit wirft im Hinblick auf das Projekt „EKiR – Klimagerecht 2035“ wichtige Frage auf:
Der Titel „EKiR – Klimagerecht 2035“ verdeutlicht, dass der Weg der EKiR zur Treibhausgasneutralität die Frage der Gerechtigkeit einschließt. Doch bereits jetzt liegt der Fokus der Planungen vor Ort auf der Reduzierung von Emissionen hier vor Ort. Welche Bedeutung hat Klimagerechtigkeit für die EKiR? Welche Perspektiven ergeben sich von Partnern aus dem Globalen Süden? Bedeutet Klimagerechtigkeit auch Kompensation? Wo steht der Globale Norden in diesem Prozess?
Wie gelingt es, dieses Thema gemeinsam mit unseren Partnern aus der internationalen Ökumene in den landeskirchlichen Diskurs zu tragen und auf Gemeinde- sowie Kirchenkreisebene in das Projekt „EKiR – Klimagerecht 2035“ einzubringen?
Inwiefern die Regionalgruppe als Motor für den Dialog und konkrete Schritte in den Kirchenkreisen der Region Bergisches Land positioniert werden kann, wird beim nächsten Treffen weiter nachgegangen.
Interessierte sind herzlich eingeladen: Samstag, 27. Juni, 10.00–13.00 Uhr; Ort wird noch bekannt gegeben.
„Frida, die Rohstoff-Detektivin“, begibt sich auf eine farbenfrohe Entdeckungstour: Von Coltanabbau im Kongo über Elektroschrott in Ghana bis zur Schublade mit alten Handys. Zurück in Deutschland überlegt Frida mit Kindern, wie Handys länger genutzt, recycelt und bewusster gekauft werden können. Das Heft bietet kindgerechte Einblicke in globale Zusammenhänge und regt Gespräche über Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Verantwortung an. Ideal geeignet für Religions- und Ethikunterricht, Kindergottesdienst, Gemeindegruppen oder Projekttage zu Umwelt-Themen.
Das 20-seitige Heft ist kostenlos erhältlich unter diesem Link oder bei Matthias Schmid.
Weitere Materialien, Unterrichtsbausteine und Aktionsideen zu Recycling, Rohstoffen und globaler Verantwortung findet ihr bei der Handy-Aktion NRW – von Handy-Sammelaktionen bis zu Bildungsangeboten.
Wuppertaler Gemeinden unterschiedlicher Herkunft haben am 18.01.2025 ein Neujahrssingen veranstaltet. Es war ein Fest, das musikalisch die Verbundenheit in Verschiedenheit feierte. Frei nach dem Motto „Together in Praise!“ erlebten die Besucher*innen in der vollbesetzten Gemarker Kirche mitreißende und berührende Beiträge der mehrheitlich afrikanisch geprägten Church of Peace, der tamilischen Gemeinde innerhalb der katholischen Gemeinde St. Antonius, des Chors der Internationalen Evangelischen Gemeinschaft (IEG) und der amaSing Praiseband aus der gastgebenden Gemeinde Gemarke-Wupperfeld.
Am Ende des Events, das von der VEM, der Evangelischen Allianz, der IEG und dem Evangelischen Kirchenkreis Wuppertal organisiert wurde, traf man sich zum gemeinsamen Essen.
Am 4. Advent predigte Pfarrer Matthias Schmid in der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) Wuppertal und verband dabei drei unterschiedliche internationale Perspektiven aus Indonesien, Tansania und Deutschland auf den Predigttext aus Jes 40: „Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig.“
Nachzusehen auf dem youtube-Kanal der LKG.
Ein Heftchen für Kinder zur Orangen-Aktion ist neu erschienen. Es thematisiert in kindgerechter Weise die Situation der Erntehelfer auf den Orangenplantagen und wie mit Fairen Orangen ein Unterschied gemacht werden kann. Das Heftchen findet sich unter diesem link zum Download. https://faire-orangen.de/wp-content/uploads/2023/09/Orangenbroschuere-Kinder-Web.pdfDas Heftchen ist von dem Orangen-Netzwerk Bergisches Land erstellt. Das Heft (28 Seiten, Format 14,8×14,8 cm) kann im Online-Shop der Orangenaktion Bergisches Land gedruckt bestellt werden. https://orangen-fuer-rosarno.de/ .
Mit den Illustrationen soll noch didaktisches Material sowie Material für ein Kamishibai-Erzähltheater und auch ein kleines Video entstehen. Der Regionale Dienst macht Bildungsangebote zur Orangenaktion.
Kontakt: Matthias Schmid, Regionaler Dienst der VEM
Studientag Ökumenische Partnerschaften
„Unsere Kirche braucht die Partnerschaften, um in der globalisierten Welt ihren Platz zu finden.“
Wie läuft´s in den Partnerschaften, wie sieht es mit ihren strukturellen Rahmenbedingungen aus, und welche Themen sind in ihnen wichtig? Mit diesen Fragen befassten sich die Teilnehmenden des Studientages der Region Bergisches Land am 9.3.2024 in den Räumen der VEM in Wuppertal. Das Programm hatte das Kernteam der Regionalgruppe Anne Becker, Leverkusen, Jörg Langenhorst, Düsseldorf und Matthias Schmid, Pfarrer im Regionalen Dienst vorbereitet. In der Regionalgruppe treffen sich Mandatierte und Interessierte aus jedem Kirchenkreis der Region etwa alle vier Monate, um sich zu vernetzen, Themen der internationalen Ökumene in der Region voranzubringen, Anregungen und Ideen zu geben und so die Arbeit des Regionalen Dienstes zu begleiten.
Zehn internationale Kirchenkreis-Partnerschaften gibt es in der Region. Sie bestehen zu Kirchen und Kirchenkreisen in Südafrika, Indonesien, Nicaragua, Tansania, Kenia, DR Kongo, Ruanda und Namibia. Hinzu kommen viele andere auf gemeindlicher Ebene.
Zentrale Fragen der Gespräche waren, welche Rolle die Arbeit für Projekte der Partner spielt und inwieweit sie die gesamte Partnerschaft prägt. „Man kann Fragen finanzieller Zusammenarbeit nicht aus der Partnerschaft heraushalten, das wäre unrealistisch. Aber das Geld darf nicht die Partnerschaft bestimmen!“, so fasste Matthias Schmid, die Berichte zusammen.
Ausgetauscht wurden auch Beispiele international gemeinsamer Projekte, etwa gemeinsamer whatsapp-Gruppen, in denen regelmäßig Andachten ausgetauscht werden.
Frauke Bürgers, Referentin für Partnerschaften in der VEM, gab in ihrem Referat Anregungen für gemeinsam geplante und organisierte Partnerschaftsprogramme. Sie betonte: „Unsere Kirche braucht die Partnerschaften, um in der globalisierten Welt ihren Platz zu finden.“ Der Blick auf die Geschichte der Partnerschaften zeige, dass Partnerschaft eine Zukunft als Weggemeinschaft habe. Diese könnten, so Bürgers, zum Beispiel durch einen gemeinsam beschlossenen Projektfonds, in den alle beteiligten Partner einzahlen und über den alle Partner gemeinsam entscheiden, finanziert werden.
Der Austausch soll fortgesetzt werden. Und beim nächsten Mal, da waren sich alle Teilnehmenden einig, sollen die Partner mit am (virtuellen) Tisch sitzen.
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