Die Region Niederrhein liegt im nord-westlichsten Teil der Evangelischen Kirche im Rheinland und umfasst 8 Kirchenkreise, Aachen, Jülich, Gladbach-Neuss, Krefeld-Viersen, Moers, Dinslaken, Kleve und Wesel. Im Westen Deutschlands an der Grenze zu den Niederlanden gelegen, ist sie sowohl ländlich als auch städtisch geprägt und umfasst viele bekannte Urlaubsziele mit wunderbaren Restaurants mit niederrheinischen Spezialitäten, historischen Ortskernen, Ausstellungen und schönen Weihnachtsmärkten.
Wir beschäftigen uns mit folgenden Schwerpunktthemen:
6 Kirchenkreise pflegen ökumenische Partnerschaften mit Mitgliedskirchen der VEM, insbesondere in Indonesien, der Demokratischen Republik Kongo, Tansania und Namibia. Partnerschaftsausschüsse und ökumenische Interessierten diskutieren über die Zukunft, neue Wege in der Partnerschaftsarbeit und innovative Partnerschafts-Formaten. Es bestehen auch andere Partnerschaftsverbindungen in andere Länder Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Europas.
Wir freuen uns darauf, Euch am 25. September 2026 zu unserem Regionalgruppentreffen am Niederrhein willkommen zu heißen. Gemeinsam möchten wir auf die vergangenen Monate zurückblicken, Ideen austauschen und die nächsten Schritte unserer Regionalgruppe gestalten.
Außerdem informieren wir Euch über eine wichtige Änderung: Der ursprünglich geplante Weltkochkurs wird auf März 2027 verschoben. Den genauen Termin möchten wir gemeinsam festlegen.
Datum: 25. September 2026
Zeit: 16:00-18:00 Uhr
Ort: Seyffardtstraße 76, 47805 Krefeld
Anmeldung bitte an karusya-y@vemission.org
Mit dem Erntedankfest halten wir inne, um Gott für die Fülle seiner Gaben zu danken. Es erinnert uns daran, dass vieles, was unser Leben trägt, nicht selbstverständlich ist, sondern ein Geschenk. Dankbarkeit verbindet uns mit Gott, miteinander und mit der Schöpfung.
Der Regionale Dienst wird den Gottesdienst gemeinsam mit dem Gemeindepfarrer gestaltet und lädt dazu ein, das Fest in Gebet, Musik und Besinnung miteinander zu erleben.
Datum: 27. September 2026
Zeit: 10:00 Uhr
Ort: Evangelische Friedenskirche, Luisenpl. 1, 47799 Krefeld
Ein thematisches Angebot für Gemeinden: Wir wollen uns mit dem Thema „Unser tägliches Brot gib uns heute. Was heißt das für Afrika“ beschäftigen. Was bedeutet diese Bitte zum Beispiel in Kontexten, die von Hungersnöten bedroht sind? Was bedeutet diese Bitte für die Kleinbäuer.innen auf dem Land und für die Geschäftsleute in den Städten, die jeden Sonntag zusammenkommen und gemeinsam das Gebet des Herrn sprechen? Was bedeutet diese Bitte für die Kirchen auf lokaler Ebene in ihren Bemühungen und ihrer Solidarität zur Bekämpfung des Hungers?
Ein Abend mit Vortrag, praktischen Beispielen und Gespräch.
Kontakt und nähere Information: Pfarrer Yoram Karusya, Regionaler Dienst Niederrhein
Seit November 2023 ist Christoph Roller, pensionierter Pfarrer aus Kamp-Lintfort, mit seinem Rad in mehreren Etappen auf einer „Peace Bike Tour“ von Kamp-Lintfort nach Madagaskar unterwegs. Auf rund 22.000 Kilometern durch Europa und Afrika sammelt er Friedensbotschaften und spricht mit Menschen über die Frage: „Wie geht Frieden?“
Die „Peace Bike Tour“ steht als Symbol für das gemeinsame Engagement für Frieden, Versöhnung und globale Solidarität. Während der dritten Etappe in Kinshasa, Demokratische Republik Kongo, trafen sich Pfarrer Christoph Roller und Dieter Sehburger im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums der VEM mit Gemeindemitgliedern der ECC und fragten gemeinsam nach konkreten Wegen zu einem friedlichen Miteinander.
Die 4. Etappe der Peace Bike Tour startet im Juni 2027 in Kinshasa und wird wieder mit Programm begleitet sein. Wer mehr erfahren möchte, findet weitere Einblicke auf dem Youtube-Kanal des Kirchenkreises Moers.
Möge diese Reise auch weiterhin Menschen und Gemeinschaften dazu inspirieren, gemeinsam für eine friedlichere Welt einzutreten.
Menschen aus Kirche, Gesellschaft und Politik kamen zu einer gemeinsamen Begegnung zusammen. Ein starkes Zeichen für Dialog und Verantwortung über unterschiedliche Bereiche hinweg. Teilnehmende mit vielfältigen Aufgabenfeldern, etwa in Kirche, Familie, Kommune und Land, trafen dabei aufeinander. Trotz aller Unterschiede verband sie ein gemeinsames Anliegen: die Sorge um die Zukunft und die Hoffnung, dass ein gelingendes Zusammenleben möglich ist.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema „Hoffnung tragen und Verantwortung teilen“. Ausgangspunkt des Austausches war die Jahreslosung „Gott macht alles neu“. Sie wurde als Ausdruck christlicher Hoffnung verstanden, aber auch als Einladung zur Selbstreflexion. Denn Hoffnung wirft Fragen auf: Was können und sollen wir selbst tun? Was dient dem Leben? Was schützt die Würde jedes einzelnen Menschen? Was stärkt den Frieden und was beflügelt die Schwachen?
Deutlich wurde: Hoffnung ist kein leeres Versprechen. Sie zeigt sich dort, wo Menschen einander zuhören, auch und gerade dann, wenn sie unterschiedlicher Meinung sind. Kirche und Politik nehmen dabei unterschiedliche Rollen ein, tragen jedoch gemeinsam Verantwortung für das gesellschaftliche Miteinander. Der Austausch machte Mut, diesen Weg des Dialogs und der gemeinsamen Verantwortung weiterzugehen.
Am 10. Mai hat die Arbeitsgemeinschaft „Gemeinsam Interkulturell Voran“ in Kooperation mit dem Regionalen Dienst der VEM und dem Evangelischen Kirchenkreis Gladbach-Neuss ein bewegendes Fest der Hoffnung mit Musik und einem Impuls ausgerichtet.
Es zeigte, wie Glaube, Freude und Gemeinschaft Menschen verbindet.
Der Gottesdienst am 12. Januar 2025 wurde von Pfarrer Burkhard M. Kuban (Gemeindepfarrer), Pfarrer Helmut Müller und Pfarrer Yoram Karusya (VEM Regionaler Dienst) gestaltet. Die Botschaft des Gottesdienstes ist, nicht nur für den Jahresanfang, sondern für das ganze Jahr relevant:
Die Jahreslosung ermutigt, nicht alles ungefragt zu übernehmen, sondern sorgfältig zu prüfen und das Gute zu behalten. Die Gemeinde in Thessaloniki fand damals ihren Weg inmitten der bunten und vielfältigen Hafenmetropole. Paulus Worte bestärkten sie darin, im Gespräch mit anderen zu bleiben, sich kennenzulernen und stets zu prüfen, was hilft, als Christ*innen zu leben. Auch uns lädt die Jahreslosung ein, mit Menschen anderer Kulturen und Religionen im Austausch zu sein, uns selbstkritisch zu hinterfragen und mutig Neues zu wagen.
Im Anschluss gab es einen Vortrag zur Geschichte und Arbeit der VEM.
Am Sonntag, den 22. September 2024 gestalteten Gemeindemitarbeiter, der Partnerschaftsausschuss und alle 7 Mitarbeiter*innen des Regionalen Dienstes gestalteten einen Partnerschaftsgottesdienst zum Thema „75 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: Haltet das Recht und tut Gerechtigkeit“. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist das erste Dokument, das jedem Menschen auf der Welt – egal welcher Hautfarbe, welchen Geschlechts oder Alters, die gleichen Rechte zugesteht. Die Predigt wurde gehalten von Norita Sembiring/VEM, Yoram Karusya/VEM Regionaler Dienst und Elizabeth Silayo/VEM Regionaler Dienst. Sie behandelte die Fragen „Was bedeuten Menschenrechte für uns als Christinnen und Christen?“ und „Was bedeuten Menschenrechte für uns als Partner*innen und in der Partnerschaftsarbeit?“
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