Die Region Niederrhein liegt im nord-westlichsten Teil der Evangelischen Kirche im Rheinland und umfasst 8 Kirchenkreise, Aachen, Jülich, Gladbach-Neuss, Krefeld-Viersen, Moers, Dinslaken, Kleve und Wesel. Im Westen Deutschlands an der Grenze zu den Niederlanden gelegen, ist sie sowohl ländlich als auch städtisch geprägt und umfasst viele bekannte Urlaubsziele mit wunderbaren Restaurants mit niederrheinischen Spezialitäten, historischen Ortskernen, Ausstellungen und schönen Weihnachtsmärkten.
Wir beschäftigen uns mit folgenden Schwerpunktthemen:
6 Kirchenkreise pflegen ökumenische Partnerschaften mit Mitgliedskirchen der VEM, insbesondere in Indonesien, der Demokratischen Republik Kongo, Tansania und Namibia. Partnerschaftsausschüsse und ökumenische Interessierten diskutieren über die Zukunft, neue Wege in der Partnerschaftsarbeit und innovative Partnerschafts-Formaten. Es bestehen auch andere Partnerschaftsverbindungen in andere Länder Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Europas.
Im gemeinsamen Singen und Musizieren erleben wir Zusammenhalt über konfessionelle Grenzen hinaus, und ein ökumenischer Gottesdienst ermöglicht uns, unseren Glauben zu teilen, voneinander zu lernen und ein Zeichen für Einheit und gegenseitigen Respekt zu setzen.
Deshalb laden die Arbeitsgemeinschaft „Gemeinsam Interkulturell Voran“ der Evangelischen Kirchenmission THE BLESSING CHURCH und des Kirchenkreises Gladbach-Neuss, in Kooperation mit dem Regionalen Dienst der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) herzlich zu einem bewegenden Fest des Glaubens, der Musik und der Einheit ein.
Datum: 2. Mai 2026
Zeit: 15:30-18:00 Uhr
Ort: Kaiserpark, Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach
Das 100-jährige Jubiläum des Kirchenkreises Dinslaken ist ein besonderer Anlass, um auf eine lange Geschichte des Glaubens und der Gemeinschaft zurückzublicken. In einer festlichen Begegnung wird Dank für die vergangenen Jahre ausgesprochen, das gemeinsame Beisammensein in Erinnerung gerufen und die Zukunft in den Blick genommen. Auch ökumenischen Beziehungen sind Teil dieser Geschichte.
Datum: 9. Mai 2026
Ort: Platz der Vielfalt 8, 46537 Dinslaken
Weitere Infos auf der Website des Kirchenkreises
Ein thematisches Angebot für Gemeinden: Wir wollen uns mit dem Thema „Unser tägliches Brot gib uns heute. Was heißt das für Afrika“ beschäftigen. Was bedeutet diese Bitte zum Beispiel in Kontexten, die von Hungersnöten bedroht sind? Was bedeutet diese Bitte für die Kleinbäuer.innen auf dem Land und für die Geschäftsleute in den Städten, die jeden Sonntag zusammenkommen und gemeinsam das Gebet des Herrn sprechen? Was bedeutet diese Bitte für die Kirchen auf lokaler Ebene in ihren Bemühungen und ihrer Solidarität zur Bekämpfung des Hungers?
Ein Abend mit Vortrag, praktischen Beispielen und Gespräch.
Kontakt und nähere Information: Pfarrer Yoram Karusya, Regionaler Dienst Niederrhein
Menschen aus Kirche, Gesellschaft und Politik kamen zu einer gemeinsamen Begegnung zusammen. Ein starkes Zeichen für Dialog und Verantwortung über unterschiedliche Bereiche hinweg. Teilnehmende mit vielfältigen Aufgabenfeldern, etwa in Kirche, Familie, Kommune und Land, trafen dabei aufeinander. Trotz aller Unterschiede verband sie ein gemeinsames Anliegen: die Sorge um die Zukunft und die Hoffnung, dass ein gelingendes Zusammenleben möglich ist.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema „Hoffnung tragen und Verantwortung teilen“. Ausgangspunkt des Austausches war die Jahreslosung „Gott macht alles neu“. Sie wurde als Ausdruck christlicher Hoffnung verstanden, aber auch als Einladung zur Selbstreflexion. Denn Hoffnung wirft Fragen auf: Was können und sollen wir selbst tun? Was dient dem Leben? Was schützt die Würde jedes einzelnen Menschen? Was stärkt den Frieden und was beflügelt die Schwachen?
Deutlich wurde: Hoffnung ist kein leeres Versprechen. Sie zeigt sich dort, wo Menschen einander zuhören, auch und gerade dann, wenn sie unterschiedlicher Meinung sind. Kirche und Politik nehmen dabei unterschiedliche Rollen ein, tragen jedoch gemeinsam Verantwortung für das gesellschaftliche Miteinander. Der Austausch machte Mut, diesen Weg des Dialogs und der gemeinsamen Verantwortung weiterzugehen.
Am 10. Mai hat die Arbeitsgemeinschaft „Gemeinsam Interkulturell Voran“ in Kooperation mit dem Regionalen Dienst der VEM und dem Evangelischen Kirchenkreis Gladbach-Neuss ein bewegendes Fest der Hoffnung mit Musik und einem Impuls ausgerichtet.
Es zeigte, wie Glaube, Freude und Gemeinschaft Menschen verbindet.
Der Gottesdienst am 12. Januar 2025 wurde von Pfarrer Burkhard M. Kuban (Gemeindepfarrer), Pfarrer Helmut Müller und Pfarrer Yoram Karusya (VEM Regionaler Dienst) gestaltet. Die Botschaft des Gottesdienstes ist, nicht nur für den Jahresanfang, sondern für das ganze Jahr relevant:
Die Jahreslosung ermutigt, nicht alles ungefragt zu übernehmen, sondern sorgfältig zu prüfen und das Gute zu behalten. Die Gemeinde in Thessaloniki fand damals ihren Weg inmitten der bunten und vielfältigen Hafenmetropole. Paulus Worte bestärkten sie darin, im Gespräch mit anderen zu bleiben, sich kennenzulernen und stets zu prüfen, was hilft, als Christ*innen zu leben. Auch uns lädt die Jahreslosung ein, mit Menschen anderer Kulturen und Religionen im Austausch zu sein, uns selbstkritisch zu hinterfragen und mutig Neues zu wagen.
Im Anschluss gab es einen Vortrag zur Geschichte und Arbeit der VEM.
Am Sonntag, den 22. September 2024 gestalteten Gemeindemitarbeiter, der Partnerschaftsausschuss und alle 7 Mitarbeiter*innen des Regionalen Dienstes gestalteten einen Partnerschaftsgottesdienst zum Thema „75 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: Haltet das Recht und tut Gerechtigkeit“. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist das erste Dokument, das jedem Menschen auf der Welt – egal welcher Hautfarbe, welchen Geschlechts oder Alters, die gleichen Rechte zugesteht. Die Predigt wurde gehalten von Norita Sembiring/VEM, Yoram Karusya/VEM Regionaler Dienst und Elizabeth Silayo/VEM Regionaler Dienst. Sie behandelte die Fragen „Was bedeuten Menschenrechte für uns als Christinnen und Christen?“ und „Was bedeuten Menschenrechte für uns als Partner*innen und in der Partnerschaftsarbeit?“
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