Hoffnung wächst – wo Menschen Zuversicht gewinnen: In einem Krankenhaus, in dem Menschen eine bezahlbare medizinische Versorgung erhalten. Dort, wo Familien lernen, ihr eigenes Obst und Gemüse anzubauen und sich selbst versorgen. Oder dort, wo Christ*innen und Muslim*inne miteinander ins Gespräch kommen und Wege zu einem friedlichen Zusammenleben finden.
Solche Zeichen der Hoffnung entstehen durch Menschen, die bereit sind, ihre Fähigkeiten und ihren Glauben zu teilen. Im internationalen Personalaustausch der Vereinten Evangelischen Mission senden unsere Mitgliedskirchen Mitarbeitende in andere Länder, um gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu wirken.
"Hoffnung wächst dort, wo Ernährung, Gesundheit und Zusammenhalt das Leben stärken. So entstehen neue Perspektiven für Familien und ganze Gemeinden.
Baraka Lwakatare
VEM - Stellvertretender Geschäftsführer
Laurent Kabuyaya kennt den schwierigen Alltag vieler Familien in der Demokratischen Republik Kongo. Mangelndes Wissen über ausgewogene Ernährung und niedrige Einkommen führen dazu, dass viele Menschen unter Mangelernährung leiden.
Als Agrarexperte aus einer VEM-Mitgliedskirche im Ostkongo unterstützt er Gemeinden im Westen des Landes. In Schulungen zeigt er Familien, wie sie mit einfachen Mitteln nährstoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Getreide und Obst selbst anbauen. So hat er zum Beispiel Sorghum eingeführt. Die nährstoffreiche Hirse eignet sich gut für Brot und Kindernahrung, ist in der Äquatorregion bisher kaum bekannt. Das Saatgut aber gewinnt er auf einem Feld der Kirche und gibt es in seinen Schulungen weiter.
Im abgelegenen Nordwesten liegt das Nyakahanga Krankenhaus der Evangelischen Kirche in Tansania. In dieser ländlichen Region ist es schwierig, qualifizierte medizinische Fachkräfte zu gewinnen. Im Rahmen des VEM-Personalaustauschs arbeitet hier Dr. Albert Muhindo aus der Demokratischen Republik Kongo als leitender Arzt. Tag für Tag operiert er, behandelt schwere Krankheiten und versorgt Schwangere und Kinder. Für viele Menschen, besonders für Familien mit geringem Einkommen, ist das kirchliche Krankenhaus oft die einzige Möglichkeit auf medizinische Hilfe.
In Indonesien gehört das Zusammenleben verschiedener Religionen zum Alltag. Damit dieses Miteinander gelingt, fördert die Christliche Kirche in Ostjava Dialog und Zusammenhalt. Dazu trägt auch Julia Thissen, Sozialarbeiterin mit dem Schwerpunkt Konfliktmanagement aus einer Mitgliedskirche der VEM in Deutschland, bei. In einem Bildungszentrum leitet sie ein Trainingsprogramm für Frauen unterschiedlicher Religionen. Dort lernen die Teilnehmerinnen, Konflikte konstruktiv zu lösen und sich in ihren Gemeinden aktiv für Verständigung und friedliches Zusammenleben einzusetzen.
- Schulungen zur Ernährungssicherheit, in denen Familien lernen, nährstoffreiches Obst, Gemüse und Getreide anzubauen
- eine medizinische Versorgung, die auch für Menschen mit niedrigem Einkommen bezahlbar ist
- Bildungsprogramme, in denen das Verständnis verschiedener Religionen füreinander durch Dialog wächst.
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