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Bei Notfällen und Katastrophen...

...helfen unsere Mitgliedskirchen vor Ort schnell, engagiert und unbürokratisch. Wir müssen keine Strukturen mühsam aufbauen oder andere Partner beauftragen. Wir als VEM sind schon vor Ort. Sie können sicher sein, dass Ihre Spende ankommt und den betroffenen Menschen hilft. Ein eigens dafür eingerichteter Nothilfefonds hilft uns dabei.

Haben Sie Fragen zu einem Projekt?Wir antworten schnell & kompetent.

Flutkatastrophe in Nias

Ungewöhnlich hohe Niederschläge fielen auf Nias, einer Insel westlich von Sumatra, Indonesien in der Nacht vom 14. zum 15. August 2021. Tausende von Menschen wurden von den gewaltigen Wassermassen nachts im Schlaf überrascht. Denn die Flüsse im Norden der Insel, Muzoi, Tumula, Ehau und Sowu, traten über die Ufer – ähnlich wie bei der Flutkatastrophe in Deutschland vor einigen Wochen. Hunderte Häuser wurden überflutet. Vieh, Hausrat und Fahrzeuge wurden weggeschwemmt. Die Flut trifft hier auf eine der ärmsten Gegenden Indonesiens. Hilflos warten die Menschen in provisorischen Notunterkünften auf ein Ende des Regens. Doch die Situation ist weiter dramatisch. Die Regenzeit in dieser Region Asiens hat gerade erst begonnen.

Bitte unterstützen Sie unsere Nothilfemit Ihrer Spende!

Mehr als 600 Familien hoffen in den nächsten Tagen und Wochen in ihre Häuser zurückkehren zu können. Das Ausmaß der Zerstörung ist dramatisch. Dringend benötigt werden: Lebensmittel, Kleidung, Decken und Matten. Auch Moskitonetze sind wichtig, denn sie übertragen Krankheiten, und die Gefahr von Epidemien steigt. Die Region war schon Weihnachten 2004 von dem Tsunami und Mai 2005 von einem Erdbeben schwer getroffen worden. Nun stehen die Menschen wieder vor dem Neuanfang.

Die Christliche Protestantische Kirche Nias (BNKP), die Mitglied der VEM-Gemeinschaft ist, leistet Soforthilfe, indem sie die betroffenen Menschen mit Lebensmitteln und wichtigen Haushaltsgegenständen versorgt. Schulen, Häuser und die Infrastruktur müssen dringend instandgesetzt werden.

Helfen Sie mit Ihrer Spende den von der Flut betroffenen Menschen auf der Insel Nias.

Konto IBAN DE45 3506 0190 0009 0909 08 bei der KD-Bank, Stichwort: Flutkatastrophe in Nias

Vulkanausbruch im Ostkongo

Am Abend des 22. Mai 2021 ereignete sich eine plötzliche Eruption des Vulkans Nyiragongo, rund 25 km von der Millionenstadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Glühende Lava strömte unter hohem Druck durch zahlreiche Dörfer und kam 300m vor dem internationalen Flughafen von Goma zum Stillstand. Begleitet wurde der Ausbruch von heißem Ascheregen, großem Lärm und andauernden Erdstößen. Diese Naturerscheinungen und ein großes Lichtphänomen über dem Vulkankrater lösten unter der Bevölkerung in der Stadt am Kivu-See Panik aus. Auf den Straßen kam es zu Unfällen, bei denen mindestens 13 Personen ums Leben kamen. In dieser Region sind viele Bewohner untergekommen, die vor gewalttägigen Konflikten im Nord-Kivu geflohen sind.

Aus Angst vor einem erneuten Ausbruch haben die Behörden  eine Teilevakuierung der Millionenstadt angeordnet. Mehr als 400.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Die Nationalstraße N2 von Goma nach Rutshuru ist durch erkaltete Lava blockiert. Dies erschwert die Hilfsmaßnahmen. Zehntausende sind in das Nachbarland Ruanda geflohen. Sie werden in Schulen, Kirchen und dem Stadion von Rubavu untergebracht.

Mehr als 800 Wohnhäuser verbrannten, Straßen und Gebäude wurden durch andauernde Erschütterungen stark beschädigt. Geschäft wurden geplündert, Familien wurden im Zuge der Panik getrennt und Kinder vermisst. Mehr als 75% der landwirtschaftlichen Fläche um Goma verbrannte. Die Felder, die nicht der Lava zum Opfer fielen, wurden durch die einsetzenden schweren Regenfälle verwüstet. Die Stromversorgung der Stadt Goma wurde vollständig zerstört.

Die Baptistische Kirche hilft vor Ort

Die örtliche Baptistische Kirche, ein Mitglied der VEM-Gemeinschaft, versorgt Obdachlose und organisiert die Unterbringung von Menschen aus betroffenen Stadtteilen. Benötigt werden Nahrungsmittel,  Trinkwasser und Haushaltsgegenstände des täglichen Bedarfs. Auch Gastfamilien, die geflohene Mitbürger*innen bei sich aufnehmen erhalten Unterstützung. Seelsorger*innen betreuen traumatisierte Menschen. Ferner sollen Behelfsunterkünfte gebaut und die Strom- und Wasserversorgung wiederhergestellt werden.

Ihre Spende hilft!Hier online Spenden.

Überschwemmungen im Januar 2021 in Kalimantan

Mit einer Soforthilfe von insgesamt 15.000 Euro unterstützen die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) die Gereja Kalimantan Evangelis (GKE) in Indonesien bei der Bewältigung der Folgen der anhaltenden schweren Überschwemmungen in Südkalimantan.

Größte Überschwemmung seit 50 Jahren

Die Region ist seit dem 7. Januar dieses Jahres von massiven Regenfällen betroffen. Flüsse sind über ihre Ufer getreten und überschwemmen Dörfer und Städte in zehn Provinzen. Betroffen sind ländliche Gebiete wie Tapin und Banjar, aber auch größere Städte wie Banjar Baru und Banjarmasin. Nach Angaben der indonesischen Regierung handelt es sich um die größten Überschwemmungen seit 50 Jahren.

Opfer werden noch lange auf Nothilfe angewiesen sein

Mindestens 112.700 Menschen wurden bisher in Sicherheit gebracht, 40.000 Betroffene wurden obdachlos. Mindestens fünfzehn Menschen verloren ihr Leben. In mehr als 27.100 Häusern steht das Wasser bis zu drei Metern hoch. In mehreren Regionen kam es zu Stromausfällen. Viele Straßen sind durch die Wassermassen unbefahrbar geworden oder wurden weggespült. Mit den Fluten erhöht sich zudem die Gefahr von Epidemien. Nach Angaben der indonesischen Behörde für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik (BMKG) werden die überdurchschnittlich hohen Niederschläge während der aktuellen Regenzeit womöglich noch bis Februar anhalten. Das bedeutet, dass die von den Überschwemmungen betroffenen Menschen noch lange auf Nothilfe angewiesen sein werden.

Die in Südkalimantan ansässige VEM-Mitgliedskirche Gereja Kalimantan Evangelis (GKE) bittet die deutschen Kirchen um schnelle finanzielle Unterstützung, um ihre diakonische Nothilfe für die betroffenen Menschen fortsetzen zu können. Dringend benötigt werden unter anderem Grundnahrungsmittel, Fertignahrung, Mineralwasser sowie Medikamente gegen Durchfall und Juckreiz.

© Foto: Arendra Wiemardo/VEM
Sabine Schneider
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