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21.07.2020

Gemeinsam gegen Covid-19: Wie die christliche Kirche in Ostjava hilft

Aufgrund der Distanzregeln kann ein Großteil der landwirtschaftlichen Produktion, einschließlich Bananen und Gemüse, nicht mehr innerhalb der Städte verkauft werden. Viele Märkte in städtischen Gebieten sind geschlossen oder unterliegen Beschränkungen hinsichtlich der Menge der verkauften Waren. Dies führt dazu, dass ein Großteil der landwirtschaftlichen Produktion nicht mehr verkauft werden kann. Dieser Umstand löste die Initiative unter den GKJW-Mitgliedern in ländlichen Gebieten aus, ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse an Krankenhäuser in GKJW-Trägerschaft zu verkaufen. Die Bauern übernahmen sogar die Transportkosten, um die landwirtschaftlichen Erzeugnisse in die Stadt zu bringen.

Verteilung von Bananen in einem Krankenhaus der GKJW.

Programm der Kirche zur Bereitstellung und Verteilung von persönlicher Schutzausrüstung gegen das Coronavirus an sechs Krankenhäuser in GKJW-Trägerschaft.

Eine Form des christlichen Zeugnisses und des kirchlichen Dienstes, die im Einklang mit den Gesundheitsvorschriften der Regierung steht, um die Verbreitung des bösartigen Virus zu verhindern.

Darüber hinaus wurde in den GKJW-Gemeinden Reis an 1000 Familien verteilt.

Dabei handelt es sich auch um einen pragmatisch-karitativen Dienst, der alle Beteiligten, auch andere Gemeindemitglieder, dazu einlädt, sich verstärkt um diejenigen Menschen zu kümmern, die von dieser Pandemie wirtschaftlich betroffen sind. (Fotos: GKJW)

In den vergangenen Monaten haben viele Länder, darunter auch Indonesien, unter der Ausbreitung der Covid-19-Pandemie gelitten. Die Infektionen mit dem Coronavirus in Indonesien nehmen täglich zu. In der Provinz Ostjava ist die Christliche Kirche in Ostjava (GKJW) beheimatet. Ostjava ist die von Corona am schwersten getroffene Provinz in Indonesien. Bis Anfang Juli 2020 sind dort mehr als 13.500 Menschen an Corona erkrankt.

Das Coronavirus ist zurzeit die größte Herausforderung – auch für die Kirche in Ostjava. Angesichts der schweren Wirtschaftskrise, die die Pandemie ausgelöst hat, müssen die Kirchenmitglieder gestärkt und die Bedürftigen im täglichen Leben besonders unterstützt werden. Die GKJW hat im Rahmen ihres Covid-19-Programms ein umfangreiches Hilfspaket zur Eindämmung des Virus geschnürt. So hat die Kirche Atemschutzmasken, Gesichtsschutzvisiere und Einweghandschuhe an alle ihre Gemeinden sowie an die sechs Krankenhäuser in GKJW-Trägerschaft verteilt. Darüber hinaus wurden besonders bedürftige Familien von der Kirche mit Reissäcken versorgt.

Corona-Pandemie löst schwere Wirtschaftskrise aus

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat auch massive Auswirkungen für die Bauern. Sie können ihre Produkte wie Bananen und verschiedene Gemüsesorten nicht mehr verkaufen, weil viele Märkte in den Städten geschlossen sind oder Beschränkungen hinsichtlich der Menge der verkauften Waren unterliegen.

Dies brachte einige GKJW-Kirchenmitglieder in ländlichen Gebieten auf die Idee, die landwirtschaftlichen Erzeugnisse einfach an GKJW-Krankenhäuser zu verkaufen. Eine Idee, die zugleich für mehr wirtschaftliche Stabilität bei den Bauern sorgen soll. Die Idee hat sich bereits bewährt und ist ein voller Erfolg: Die Bauern tragen sogar ihre Transportkosten selbst, um ihre Erzeugnisse in die Stadt zu bringen.

„Dies ist eine sehr gute christliche Umsetzung, gerade in Zeiten, in denen alle Menschen die schwere wirtschaftliche Krise zu spüren bekommen. Und es ermutigt die Mitglieder der GKJW, ihre Liebe mit anderen zu teilen“, sagt Dr. Budi Cahyono, der Generalsekretär der GKJW.

Pfarrer Dr. Budi Cahyono, Generalsekretär der GKJW

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